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US-Medien vergleichen VorgehenKongress-Sturm und BLM-Proteste: Polizeieinsatz wirft Fragen auf

Ungleiche Ellen: Während letzten Sommer friedliche «Black Lives Matter»-Demonstranten mit Tränengas und Schlagstöcken traktiert wurden, konnten gestern «Make America Great Again»-Anhänger durch die Büros im Capitol spazieren. (6. Januar 2021)
Während Trump im Juni 2020 in Washington eine Rede hielt, ging die Polizei hart gegen Demonstranten in der Nähe des Weissen Hauses vor.
Ein Angehöriger der Sicherheitskräfte des US-Capitol besprüht einen Eindringling mit Pfefferspray.
Auch Polizisten wurden von Reizstoff getroffen.
Manche der Trump-Anhänger waren mit kugelsicheren Westen, Reizstoffsprays, Schutzbrillen und Gasmasken ausgerüstet.
Im Innern des Capitol sorgten sie für Angst und Schrecken.
Als am 1. Juni Teilnehmer einer friedlichen Kundgebung gegen die Polizeigewalt gegen Schwarze protestierten, marschierten in Washington 5000 Angehörige von Nationalgarde und Bundesbehörden auf.
Bei der Erstürmung des Capitol schienen die Sicherheitskräfte überfordert zu sein.

oli

30 Kommentare
    Fabio Rossi

    Wenn Polizisten mit diesem Krawallmachern zum Teil sogar noch Selfies machten sagt dies viel über die unterschiedlichen Handhabungen der Polizei in den U.S.A. aus, wo andere wegen einer gefälschten 20 Dollar Note schon sterben mussten, weil sie die falsche Hautfarbe hatten. Martin Luther Kings Traum ist für erste leider immer noch nur ein Traum. Die Hoffnung stirbt aber zuletzt. Demographisch gesehen sieht man nun die letzten rassistischen Zuckungen einer Bevölkerung die weiss das sie selbst bald der Minderheit angehören wird.