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Subventionsskandal grösser als bekanntDie BLS behindert staatliche Ermittlungen

Zu viel Gelder bezogen und jetzt noch geschwärzte Berichte : Berns Bahnunternehmen gerät immer mehr in Schieflage. Beim Bund steigt das Misstrauen. Nun nun geht auch der Präsident.

Die BLS hat zu viel Subventionen erhalten. Bei der Klärung der Schuldfrage scheiterten Behörden bisher an geschlossenen Türen.
Die BLS hat zu viel Subventionen erhalten. Bei der Klärung der Schuldfrage scheiterten Behörden bisher an geschlossenen Türen.
Foto: Adrian Moser

Beim Berner Bahnunternehmen BLS rumort es: Ende Oktober trat Chef Bernard Guillelmon zurück und nun überraschend auch noch Verwaltungsratspräsident Rudolf Stämpfli, nachdem er dies im September noch ausgeschlossen hatte. Während Guillelmon seinen Rücktritt direkt mit der Abgeltungsaffäre begründete, führt Stämpfli gesundheitliche Probleme an. Doch der Druck hinter den Kulissen nahm in den letzten Wochen zu: Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr (BAV), wählte in den BAV-News vom Oktober deutliche Worte: Nach Postauto sei die BLS das zweite ÖV-Unternehmen, das «wissentlich falsche Angaben gemacht hat, um mehr Subventionen zu erhalten». Er setzt die beiden Vorfälle quasi auf dieselbe Stufe.

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