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Ein kollektiver AlptraumWie Corona unsere Träume beeinflusst

Was er wohl träumen mag? Forschern zufolge beeinflusst die Corona-Pandemie die Träume der Menschen.

Manche schlafen dennoch besser

US-Studie etwas weniger besorgniserregend

Dank Lockdown zur Ruhe kommen

SDA

2 Kommentare
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    Martin M. Hänni

    Was ist ein privater Traum, was ein kollektiver? Mit privatem Traum würde ich auf die Subjektstufe eines Traumes tippen, beim kollektiven auf den archetypischen Traum. Die Coronakrise ist wie jedes menschliche Thema sowohl subjektstufig, als auch allgemein menschlicher und damit archetypischer Natur. Es betrifft jeden und jede von uns allen, also ein privates und genauso ein globales Menschheitsthema.

    Es ist logisch, dass uns diese Krise nicht nur tagsüber mehr oder weniger (je nach Charakter, Persönlichkeit, Ängsten etc.) im bewussten Denken und Handeln erreicht, sondern auch des Nachts, wenn durch den Traum das Unbewusste zu uns spricht und uns mehr vom verborgenen Leben hinter dem sichtbaren Leben erzählt.

    Der Traum sagt uns, wie es die Seele von innen her sieht. Sie kompensiert das Unwissen des Ichs und kann sehr dabei helfen, mehr über sich selbst, die Situation in der man steckt und oft auch über die Mitwelt zu erfahren. Ein offenbartes, geheimes Wissen also, ein Wegweiser aus der Innenwelt. Und man muss sehr sorgfältig mit den Deutungen umgehen und sie handhaben (auch wenn man seit Jahrzehnten mit Träumen arbeitet), da man ohne Unterscheidung von privatem Symbol (z.B. meine Tante Hanna), zu einem objektstufigen Traum (z.B. der neue Bereichsleiter der bei seiner Show auf der Theaterbühne umfällt und im echten Leben eine Woche später der Geldhinterziehung überführt wird, und einen Fristlosen kassiert) oder einem archetypischen Symbol (z.B. das christliche Kreuz).