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GastkommentarWie Corona uns in die Illegalität treibt

Ein Rebell in Zeiten der Krise: Otto Mächtlinger als der schwarze Tanner in Xavier Kollers Verfilmung der Erzählung von Meinrad Inglin.

Seit dreissig Jahren schuftet Tanner für sein kärgliches Überleben auf seinem Hof.

Befanden wir uns im Lockdown nicht auch in einer ähnlichen Lage wie Kaspar Tanner?

Eine so gravierende Situation wie den Lockdown gab es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Es droht noch mehr Ungemach.

34 Kommentare
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    Marianne G.

    Die Schweizer zu Zeiten Tanners waren noch nicht solche wohlstandsverweichlichten Egoisten wie heute. Zur Erinnerung: Der zweite Weltkrieg und die Anbauschlacht gingen Jahre! Da war jahrlang gar nichts, mit irgendwo hinreisen in Europa. Zu essen gab es Kartoffeln. Und noch mehr Kartoffeln.

    Nein, die heutigen Sensibelchen, die nicht mal ein paar wenige Monate auf Konsum verzichten können, haben definitiv nichts mit den Tanners zu tun.

    Jammern und Verweichlichung macht einen noch nicht zu einem heroischen Widerstandskämpfer. - Abgesehen natürlich vom extremem Egoismus der der ganzen Argumentation zugrunde liegt.