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CEO der SCRJ Lakers zur Ligareform«Wichtig ist, dass wir das Schweizer Eishockey stärken»

Das Coronavirus und dessen Auswirkungen beschäftigen die Schweizer Eishockeyclubs wie die anstehende Ligareform. Vor allem die Anzahl Ausländer sorgt bei Fans für Diskussionen. Lakers-CEO Markus Bütler sieht das Ganze nicht so dramatisch.

Zurückhaltend dafür: Für Lakers-Geschäftsführer Markus Bütler steht bei der geplanten Ligareform die Schaffung von Grundlagen für die richtigen Schritte in die Zukunft im Vordergrund.
Zurückhaltend dafür: Für Lakers-Geschäftsführer Markus Bütler steht bei der geplanten Ligareform die Schaffung von Grundlagen für die richtigen Schritte in die Zukunft im Vordergrund.
Foto: Silvano Umberg

In den beiden höchsten Schweizer Eishockeyligen, der National und der Swiss League, nehmen 18 von 24 Clubs ein zinsloses Darlehen in Anspruch. Zu diesen gehören auch die Rapperswil-Jona Lakers. «Ja, wir haben dieses Darlehen beantragt», bestätigt Lakers-Geschäftsführer Markus Bütler. Ob die Rosenstädter zusätzlich einen A-fonds-perdu-Beitrag beanspruchen wollen, sei hingegen noch nicht abschliessend entschieden, betont Bütler. «Um diese A-fonds-perdu-Beiträge zu erhalten, müssten wir weitere Bedingungen, unter anderem Lohnreduktionen, erfüllen. Das wird bei uns sehr herausfordernd.» Die Lakers hätten schon auf den Beginn dieser Saison auf einen fünften Ausländer verzichtet und das Kader-Budget reduziert. «Weniger Spieler im Kader zu haben als aktuell, ist praktisch unmöglich.» Als weitere Sparmassnahme hatten sich die Angestellten der Lakers im Oktober zudem einverstanden erklärt, auf eine gewisse Lohnsumme zu verzichten.

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