Zum Hauptinhalt springen

«Wer hier Jugendliche für den Jihad anwirbt, fliegt ganz schnell auf»

Das Quartier Steig wurde in den Medien als Ghetto und «Molenbeek der Schweiz» gehandelt. Es liegt abgeschottet und der Anteil Muslime und Ausländer ist besonders hoch. In einem Gespräch erzählen die Bewohner aus dem Quartierleben. Dafür, dass sich Sippen gebildet haben, machen sie die Verwaltung verantwortlich.

Die Steigmer und Tössemer wollen ihr Quartier nicht als «Ghetto» abstempeln lassen.
Die Steigmer und Tössemer wollen ihr Quartier nicht als «Ghetto» abstempeln lassen.
Marc Dahinden
Das Stadtrandquartier Steig steht im Verdacht, als Hort radikaler Islamisten missbraucht zu werden.
Das Stadtrandquartier Steig steht im Verdacht, als Hort radikaler Islamisten missbraucht zu werden.
Marc Dahinden
Nächsten Sonntag lädt Bewohner Hakan Özkan die Winterthurer Bevölkerung ins Quartier ein. Ab 10.00 Uhr findet dort der erste Steigemer Flohmarkt statt. «Es gibt eine Panini-Tauschbörse, Bratwurst und Getränke», sagt Özkan.
Nächsten Sonntag lädt Bewohner Hakan Özkan die Winterthurer Bevölkerung ins Quartier ein. Ab 10.00 Uhr findet dort der erste Steigemer Flohmarkt statt. «Es gibt eine Panini-Tauschbörse, Bratwurst und Getränke», sagt Özkan.
Marc Dahinden
1 / 9

Nieselregen fällt an diesem kühlen Frühlingsabend. Auch im «Revier der Jihad-Verführer», das die Bäume «wie Gitterstäbe» von der Autobahn abtrennen, wie es die «Neue Zürcher Zeitung» beschreibt. Gemeint ist die Blocksiedlung Steig. Am Rande von Töss liegt sie abgelegen auf einer Anhöhe am Waldrand. Das Einfamilienhausquartier Dättnau ist in Sichtweite und doch weit entfernt. Die dicht befahrene Steigstrasse zieht eine klare Grenze.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.