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Daniel Albrecht im Interview«Kryenbühls Sturz brachte bei mir wieder Dinge hoch»

Sein Unfall in Kitzbühel hätte den Walliser fast das Leben gekostet. Auch diesmal forderte die Streif ihre Opfer. Der 37-Jährige sagt, was er darüber denkt.

Ein Sturz veränderte sein Leben, jetzt drückt er Urs Kryenbühl die Daumen: Daniel Albrecht, hier an der Ski-WM 2017 in St. Moritz.
Ein Sturz veränderte sein Leben, jetzt drückt er Urs Kryenbühl die Daumen: Daniel Albrecht, hier an der Ski-WM 2017 in St. Moritz.
Foto: Urs Jaudas

Was ging Ihnen beim Sturz von Urs Kryenbühl durch den Kopf?

Ich habe ihn erst hinterher gesehen. Ich schaue Skirennen nicht mehr live. Erst dann, wenn ich weiss, was passiert ist.

Aus emotionalen Gründen?

Ja, ich bin fast noch zu sehr verbunden mit dem Sport, habe selber zu viel erlebt und möchte das emotional fernhalten von mir. Aber dennoch interessieren mich die Bilder der Athleten, wenn es ihnen gut läuft.

Warum haben Sie sich Kryenbühls Sturz angeschaut?

Passiert ein solcher Unfall, und erst noch in Kitzbühel, erscheint mein Name wieder in den Medien wegen meines Sturzes. Als es hiess, es sei etwas Ähnliches passiert wie mir damals, dass ein Schweizer am genau gleichen Datum und auch beim Zielsprung gestürzt sei, wollte ich wissen, was genau war.

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