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Spital-Schliessung in RichterswilWenn eine Geburtenabteilung Hochschwangere abweisen muss

Für die Mitarbeitenden des Paracelsus-Spitals ist die Schliessung der Bettenstationen belastend. Eine Hebamme berichtet über die letzten Tage der Geburtenabteilung.

Die Geburtenabteilung war der Hauptmagnet des Paracelsus-Spitals. Sie machte sich einen Namen mit natürlichen Geburten.
Die Geburtenabteilung war der Hauptmagnet des Paracelsus-Spitals. Sie machte sich einen Namen mit natürlichen Geburten.
Archivfoto: Sabina Bobst

Die finanzielle Lage des Paracelsus-Spitals in Richterswil ist so schief geworden, dass es die stationären Bereiche schliessen muss. Am Montag hat die Notfallstation geschlossen, auch für die Geburtenabteilung gilt seit Montagmittag ein Aufnahme-Stopp. Für die anderen Abteilungen ist ein solcher zum Teil schon früher erfolgt. In der Idee, dass die Patientinnen und Patienten bis am Freitag, 27. November, so weit genesen sind, dass sie aus der Spitalpflege entlassen werden können.

Die Schliessung «ihres» Paracelsus-Spitals beschäftigt viele Bewohner der Region, seien es ehemalige Patienten, im Paracelsus Geborene oder Hausärzte. Zahlreiche Zuschriften, die diese Redaktion erreicht haben, zeugen davon. Schliesslich verfügt Richterswil seit 142 Jahren über ein Spital. Eine besonders grosse Belastung ist die Schliessung aber in erster Linie für die gut 200 Mitarbeitenden.

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