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Oster-Bilanz der Kantonspolizei «Weisungen wurden gut eingehalten»

Die Beamten der Kantonspolizei Zürich sowie der kommunalen Polizeikorps haben ein arbeitsreiches Osterwochenende hinter sich: im Rahmen ihrer Patrouillentätigkeit führten sie auf Kantonsgebiet zahlreiche Kontrollen. Sie setzten dabei auf Aufklärung und Augenmass und stellten nur fünf Covid-19-Ordnungsbussen aus.

Über das Osterwochenende gingen die Beamten der Kantonspolizei und der kommunalen Polizeikorps über 500 Meldungen nach.
Keystone

Nachdem schon zwischen Gründonnerstag und Karsamstagmittag über 200 Meldungen eingegangen waren, registierte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich zwischen Karsamstagmittag und Ostermontagmittag weitere 330 Meldungen betreffend das angebliche Nichteinhalten der Abstandsregeln oder die Höchstanzahl von Personen.

Die Polizisten gingen diesen Hinweisen nach, doch bei der Überprüfung hatten sich die Gruppierungen meist bereits wieder aufgelöst. In den anderen Fällen machten die Polizistinnen und Polizisten im Gespräch auf die Bestimmungen aufmerksam. Sie appellierten auch an die soziale Verantwortung der Betroffenen und an ihre Solidarität gegenüber der Gemeinschaft, im Besonderen gegenüber den gefährdeten Personen. Es mussten jedoch vereinzelt Personen oder Gruppen weggewiesen werden. Covid-19-Ordnungsbussen mussten fünf ausgestellt werden.

15 Schiffsführer ermahnt

Das schöne Wetter lockte auch zu vermehrten Aktivitäten auf den Gewässern. Die Kantonale Seepolizei führte im Rahmen ihrer Patrouillentätigkeit oder aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung Kontrollen durch. In 15 Fällen wurden die Schiffsführer ermahnt, die geltenden Bestimmungen einzuhalten. Verzeigungen oder Ordnungsbussen mussten keine ausgestellt werden.

Für Betroffene von häuslicher Gewalt hat die Kantonspolizei Zürich vorsorglich ihr Hilfs- und Beratungsangebot ausgebaut. Ein Anstieg von Meldungen zu häuslicher Gewalt, nachbarschaftlichen Streitigkeiten oder psychischen Problemen als Folge der ungewohnten Situation konnte bislang nicht beobachtet werden. Die Anzahl der Interventionen wegen häuslicher Gewalt liegt leicht unter dem letztjährigen Durchschnittswert.

«Weisungen wurden gut eingehalten»

Insgesamt wurden die Weisungen des Bundesrates zum Schutz vor dem Coronavirus durch die Bevölkerung im Kanton Zürich gut eingehalten. Kommandant Thomas Würgler unterstreicht: "Wenn die Bevölkerung so mitmacht, hilft das uns allen. Auch unsere Mitarbeitenden nehmen ihre Verantwortung wahr und leisten mit Engagement und Augenmass einen wichtigen Einsatz." Regierungsrat Mario Fehr bilanziert: "Ich danke der Bevölkerung für ihr Verhalten und bitte, auch weiterhin die von Bund und Kanton erlassenen Weisungen zu berücksichtigen."

(ani)