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Kolumne von Michael HermannWas vom Populismus übrig bleibt

Diese prägende politische Bewegung des frühen 21. Jahrhunderts wird die Abwahl von Trump und das vermurkste Ende des Brexit nicht überleben. Zeit für die klassische Vernunft.

Bye-bye! Donald Trump verlässt das Weisse Haus.
Bye-bye! Donald Trump verlässt das Weisse Haus.
Foto: Cheriss May (Reuters)

Das Jahr 2020 wird nicht nur als Corona-Jahr in die Geschichte eingehen, sondern wohl auch als Ende der schillernden Epoche des «Rechtspopulismus». Diese prägende politische Bewegung des frühen 21. Jahrhunderts wird die Abwahl von Trump und das vermurkste Ende des Brexit nicht unbeschadet überleben.

Wie jede Bewegung kennt auch der Rechtspopulismus einen Aufstieg, einen Höhepunkt und einen mehr oder weniger schleichenden Zerfall. Typisch für politische Bewegungen ist dabei, dass ihr Ausgangspunkt fast immer die Enttäuschung über frühere Epochen ist. Das Fundament für den Rechtspopulismus legten die (neo)liberalen Paradigmen aus der Zeit nach Ende des Kalten Kriegs.

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