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Die Suche von VermisstenWas darf die Suche nach einer Leiche kosten?

Vier Spanier sterben beim Canyoning in Vättis. Ein Opfer wird trotz grosser Suche nicht gefunden – eine grosse Belastung für die Angehörigen. Die Behörden vor Ort müssen jetzt schwierige Fragen beantworten.

Die Wassermassen haben am 12. August in der Parlitobelschlucht vier Spanier in den Tod gerissen – genau über der Schlucht ging am Abend ein Gewitter nieder mit Regenmengen von 25 bis 30 Litern pro Quadratmeter.
Die Wassermassen haben am 12. August in der Parlitobelschlucht vier Spanier in den Tod gerissen – genau über der Schlucht ging am Abend ein Gewitter nieder mit Regenmengen von 25 bis 30 Litern pro Quadratmeter.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Trüb ist es, dunkel auch, Sicht: gute 30 Zentimeter. Meter für Meter, Schulter an Schulter tasten die drei Polizeitaucher den Grund des Gigerwaldstausees ab, 25 Meter unter Wasser, bei 11 Grad. Es sind schlechte Bedingungen für die Taucher, schlechte Umstände auch. Sie suchen eine Leiche. Noch immer. 22 Tage nach dem Unglück. «Wir geben nicht auf», sagt Feldweibel Christian Baumann, Chef der Taucher der Kantonspolizei St. Gallen. «Doch die Suche braucht Zeit und Geduld, vielleicht mehr, als die Angehörigen haben.»

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