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Laschet, Söder, Baerbock?Warum sich Merkel aus der Nachfolgefrage raushält

Damals träumten noch drei Christdemokraten von ihrer Nachfolge: Kanzlerin Angela Merkel im März 2020 mit Armin Laschet (Mitte), Markus Söder (rechts) und Jens Spahn (hinten links).

Unmöglich, dass Merkel dazu keine Meinung hat: Sie hat ja mit Laschet wie mit Söder durchaus ihre Erfahrungen gemacht.

Geht es ihr am Ende nur noch um sich selbst? Ist ihr das Schicksal der Union egal?

Merkel glaubt nicht daran, dass man in einer Demokratie Macht einfach so auf einen «Nachfolger» übertragen kann.

Die Kanzlerin ist überzeugt, dass man sich Macht am Ende immer erkämpfen muss.

Die Union könne sich ihres Siegs im Herbst jedenfalls nicht sicher sein, glaubt man im Kanzleramt.

33 Kommentare
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    max bernard

    Merkel hat Laschets Kanzlerkandidatur sehr wohl unterstützt - nämlich beim Kampf um den für diese Kandidatur so wichtigen Parteivorsitz und das v. a. gegen Merz. Nachdem sie inzwischen mitgekriegt hat, wie wenig Anklang Laschet bei der Parteibasis und den Wählern findet, hat sie diese Unterstützung aufgegeben, um nicht für dessen absehbares Scheitern mitverantwortlich gemacht zu werden. Wie so oft geht es Merkel auch hier in erster Linie um Merkel. Weshalb von ihr immer nur Jasager in wichtige Positionen gehievt wurden, während PolitikerInnen mit Persönlichkeit übergangen oder weggemobbt wurden. Dementsprechend profillos sieht die CDU-Kabinettsriege aus. Daher ist es kein Wunder, dass keiner von dieser sich als MinisterIn für die Nachfolge von Merkel profilieren konnte.