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Kakophonie der AllgemeinmedizinerPragmatiker, Relativierer und Skeptiker – Ärzte und ihre Corona-Aussagen

Regelmässig äussern Mediziner öffentlich Kritik an der Corona-Politik und der Impfstrategie. Skeptiker fühlen sich bestätigt, Bürger sind verwirrt. Doch wo stehen sie wirklich?

Hausarzt Guy Morin (l.) ist «voll auf der Linie der Taskforce». Hausarzt Josef Widler sieht es pragmatischer, manche Massnahmen kann er nicht verstehen – und sagt das auch.
Hausarzt Guy Morin (l.) ist «voll auf der Linie der Taskforce». Hausarzt Josef Widler sieht es pragmatischer, manche Massnahmen kann er nicht verstehen – und sagt das auch.
Fotos; Nicole Pont, Samuel Schalch

«Ein Lockdown wäre gesellschaftlicher Irrsinn», sagt ein Arzt. Ein anderer warnt: «Es braucht nun unbedingt einen Lockdown.» Ein dritter meint: «Zwei Ärzte, drei Meinungen. Das ist gerade sehr heikel.»

Heikel war es auch Ende Dezember. Fünf Tage nach der Corona-Impfung stirbt ein 91-Jähriger in Ebikon, die Nachricht von der tödlichen Impfung geht durchs Land. Der Auslöser für die Aufregung: ausgerechnet der Heimarzt. Dieser vermutet kurz nach dem Todesfall in einem Rundmail einen Impfschaden und zitiert aus der Krankenakte. Es ist ein Frontalangriff auf die nationale Impfstrategie (hier geht es zu unserer Recherche).

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