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Grossbank-Chef im Visier der Justiz Warum die UBS nicht an Hamers festhalten kann

Die Bank will die juristischen Probleme ihres neuen Chefs aussitzen. Doch Durchwursteln war nie die beste Strategie, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen. Früher oder später musste jeder angeschlagene Banken-Chef gehen.

Was würde der ING-Verwaltungsrat tun, wenn er noch Chef der holländischen Bank wäre? Ralph Hamers, neuer CEO der Grossbank UBS.
Was würde der ING-Verwaltungsrat tun, wenn er noch Chef der holländischen Bank wäre? Ralph Hamers, neuer CEO der Grossbank UBS.
Foto: Geert Vanden Wijngaert (Getty Images)

Nächsten Dienstag hat UBS-Chef Ralph Hamers seinen ersten Auftritt als CEO der UBS. Es ist ein schwieriger Gang an die Öffentlichkeit. Wie ein Damoklesschwert hängt über ihm eine mögliche Anklage wegen Geldwäscherei vor einem holländischen Gericht. Diese Woche haben die Staatsanwälte bestätigt, dass sie ein Verfahren gegen den UBS-Chef eröffnen.

Bereits Anfang Dezember kam es zum Knall. Ein Gericht in Den Haag wies die Staatsanwaltschaft an, strafrechtliche Ermittlungen gegen Hamers aufzunehmen. Jetzt ist klar, dass sie das auch tun wird. Es gebe genügend Anhaltspunkte dafür, dass ein Strafverfahren erfolgreich durchgeführt werden könne, begründete das Gericht damals. Der ehemalige Konzernchef der ING-Bank sei de facto der Aufseher gewesen, als es bei der holländischen Bank zu einem grossen Geldwäschereifall kam.

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