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Autorin aus ThalwilWarum das Wort «Kackbohne» nicht okay ist

Gabriela Kasperski hat zwei Kinderromane über ein dunkelhäutiges Mädchen geschrieben. Geholfen haben ihr dabei die Alltagserfahrungen ihrer Adoptivtochter. Das Buch dient nun auch als Schulstoff.

Die in Thalwil aufgewachsene Autorin feiert mit ihren Kinderbüchern «Yeshi» Erfolge und hält Lesungen in Schulen.
Die in Thalwil aufgewachsene Autorin feiert mit ihren Kinderbüchern «Yeshi» Erfolge und hält Lesungen in Schulen.
Foto: Sabine Rock

Yeshi ist zehn Jahre alt, hat einen Tanzfuss, ein Flatterherz und einen steinfelsbetonharten Kopf. Und sie hat eine dunkle Hautfarbe, denn sie kommt aus Äthiopien. Yeshi ist adoptiert oder – wie sie es nennt – abotiert. Sie ist die titelgebende Hauptfigur in Gabriela Kasperskis zwei Kinderromanen «Einfach Yeshi» und «Agentin Yeshi». Die Bücher der in Thalwil aufgewachsenen Autorin wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet und werden durch eine Lesebegleitung für Schulen ergänzt.

Es ist Donnerstagmorgen, und Gabriela Kasperski sitzt in der kühlen Aula des Schulhauses Sand in Schmerikon am Oberen Zürichsee. Die Autorin, die hauptsächlich Krimis schreibt, tourt zurzeit mit ihren Yeshi-Romanen durch die Schulhäuser. Manchmal sitze lediglich ein Kind mit dunkler Hautfarbe im Saal, an anderen Orten betrage der Ausländeranteil achtzig Prozent, erzählt Kasperski.

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