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Handball: Heimsieg in der NLBWädenswil/Horgen stösst Gossau vom Thron

Die Linksufrigen setzen sich im NLB-Spitzenspiel gegen den bisherigen Leader 25:23 durch.

Wädenswil/Horgens Goalie Jonas Steiner (hier im Seederby im Dezember 2018 gegen Stäfas Nicola Brunner) zeigt gegen Gossau eine Glanzleistung.
Wädenswil/Horgens Goalie Jonas Steiner (hier im Seederby im Dezember 2018 gegen Stäfas Nicola Brunner) zeigt gegen Gossau eine Glanzleistung.
Archifoto: Michael Trost

Beide Mannschaften starteten konzentriert in diese intensive Partie. Die Verteidigungen standen gut, sodass die Torchancen hart erarbeitet werden mussten – und das Spiel überaus ausgeglichen und spannend machte. Sandro Gantner gelang vor 320 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Horgner Waldegg das erste Tor zum 1:1, nachdem der ehemalige Wädenswiler Junior Benj Zehnder das Führungstor für die Gäste aus dem St. Gallischen erzielt hatte.


Der Kampf wogte hin und her, und dank der guten Unterstützung des zahlreich erschienenen Publikums vermochte die SG zu gefallen. Beide Mannschaften agierten ebenbürtig, entscheidend waren viele kleine Unstimmigkeiten auf beiden Seiten. So musste die SG mit einem Zwei- Tore-Rückstand in die Kabine gehen.

Jonas Steiner dreht auf

Nach der Pause prägten weiterhin die starken Abwehrreihen das Geschehen, doch nun konnten auch die beiden Torhüter der Einheimischen ihr Können abrufen. Nach dem 13:16 hielt Jonas Steiner fünf Abschlüsse der Gossauer, sodass die SG das Spiel ausgleichen konnte. In der zweiten Halbzeit kam der Goalie der Linksufrigen insgesamt auf 13 Paraden – sie bildeten den Grundstein zum Sieg.

Dazu wurde die Verteidigung unter der Regie von Pascal Gantner, welche die Gäste immer wieder stoppen konnte, stetig stabiler und stellte die St. Galler somit vor grosse Probleme. Im Angriff konnte die SG auf Tim Rellstab zählen, der in seiner ersten Partie für die Weiss-Roten zu einem stetigen Gefahrenherd avancierte. Bezeichnend dafür war auch, dass die Gossauer den starken Rückraum der SG für die letzten fünf Minuten mit einer Manndeckung bedachten, was das Spiel wieder spannend machte. Neben Steiners starker Leistung im Tor war entscheidend für den Sieg, dass die SG nach der 50. Minute zweimal den Ball in der Verteidigung abfangen konnte – und beide Gegenstösse verwandelte.