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Interview mit Eveline Widmer-Schlumpf«Von den Skipisten geht keine erhöhte Gefahr aus»

Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf ruft die ältere Bevölkerung auf, sich impfen zu lassen. Und sie sagt, warum sie sich weiterhin auf die Skipiste traut.

«Je tiefer die Infektionszahlen, desto schneller klappt es mit der Durchimpfung»: Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Präsidentin von Pro Senectute Schweiz.
«Je tiefer die Infektionszahlen, desto schneller klappt es mit der Durchimpfung»: Alt-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Präsidentin von Pro Senectute Schweiz.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Frau Widmer-Schlumpf, für ältere Leute ist das Coronavirus am gefährlichstendennoch wollen sich nicht alle Betagte impfen lassen. Wie erklären Sie sich das?

Die überwiegende Mehrheit der Heimbewohner will sich impfen lassen. Einige sind aber auch kritisch, was sie selber betrifft. Sie sagen, sie hätten jetzt ein gewisses Alter, und es sei nicht mehr nötig, dass sie sich impfen liessen. Wenn man ihnen aber erklärt, dass die Impfung auch ein Akt der Solidarität ist gegenüber den Angehörigen und vor allem gegenüber dem Pflegepersonal, dann gibt es viel weniger Diskussionen. Die Solidarität ist in dieser Krise besonders wichtig. Es geht nicht nur um einen selber, sondern auch um die anderen.

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