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Urteil des obersten GerichtsViele Australier sind entsetzt nach dem Freispruch von Kardinal Pell

Er war der mächtigste Mann der katholischen Kirche Australiens: Kardinal George Pell verlässt das Gerichtsgebäude in Melbourne im Mai 2018.

Nummer drei des Vatikans

Als Erzbischof von Melbourne soll Pell nach einer Sonntagsmesse zwei Chorknaben sexuell missbraucht haben.

Strassenszene in Rom: Ein Wandgemälde zeigt George Pell in Handschellen.

«Unter Schock»

12 Kommentare
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    Claudio Inglin

    Als Pell sich daranmachte, die völlig undurchsichtige Finanzen des Vatikans auszumistenL und nach normalen standards weiterzuführen - in Italien weiss praktisch jeder, dass gewisse nicht registrierte aber gut bekannte süditalienische Familienunternehmen da bestens vernetzt sind - war ich sicher, dass er auf heftigen und auch hinterlistigsten Widerstand stossen würde.

    Es gab sicher in der katholischen Kirche viel Missbrauch, der unbedingt bestraft gehört, aber die Beweislage gegen Cardinal Pell war immer hauchdünn; da ging es um anderes, unter anderem gegen den heftigen Protest eines jüdischen Berufungsrichters um eine politische und mediale Abrechnung. Dass die 7 Richter des obersten Gerichts einstimmig und alle mit der gleichen Begründung ihn schon vor dem Berufungsprozess summarisch freisprachen (was kaum je vorkommt) blamiert die australische Justiz abgrundtief.