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Freundin getötetVerurteilter Adliswiler blitzt vor Bundesgericht ab

Das Zürcher Obergericht hatte im Herbst einen 64-jährigen Adliswiler zu 12 Jahren Haft verurteilt. Er zog das Urteil ans Bundesgericht weiter – ohne Erfolg.

Auch nach dem Gang ans Bundesgericht in Lausanne ändert sich nichts am Urteil: Ein 64-jähriger Adliswiler bleibt im Gefängnis.
Auch nach dem Gang ans Bundesgericht in Lausanne ändert sich nichts am Urteil: Ein 64-jähriger Adliswiler bleibt im Gefängnis.
Archivfoto: Tamedia

Ein 64-jähriger Mann hat im Jahr 2017 in seiner Wohnung in Adliswil seine alkoholkranke Freundin stranguliert. Vor dem Bezirksgericht Horgen hatte der Mann einen Freispruch gefordert, aber eine 10-jährige Freiheitsstrafe erhalten. Er zog das Urteil weiter ans Zürcher Obergericht. Dieses war aber ebenso überzeugt von der Schuld des Mannes und erhöhte das Strafmass auf 12 Jahre Freiheitsentzug für vorsätzliche Tötung.

Nun ist der Verurteilte auch vor dem obersten Gericht, dem Bundesgericht in Lausanne, mit einer Beschwerde abgeblitzt. Er hatte die Aufhebung des Urteils, seine Freisprechung und sofortige Haftentlastung verlangt.

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