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Schmidhofers spezieller AuftrittVerletzt im Spital – aber Hauptsache, den Sponsoren gefällts

Nach ihrem schweren Sturz spricht Nicole Schmidhofer im Spital zu den Medien. Irritierend ist dabei, wie sie von zahlreichen Sponsoring-Produkten flankiert wird.

Ein vertrautes Bild: Ski-Interviews mit Werbung für Sponsoren.
Ein vertrautes Bild: Ski-Interviews mit Werbung für Sponsoren.
Foto: Sergei Belski (Reuters / «USA Today» Sports)

Sind wir in der Klinik? Oder doch im Zielraum? Ein Hauch von Weltcup jedenfalls weht durchs Spital.

Nicole Schmidhofer liegt da im Krankenbett, flankiert von zwei hochdekorierten Doktoren. Alles ist kaputt im Knie, vielleicht war es das mit der Karriere der Skifahrerin. Darum geht es. Oder doch nicht?

Schmidhofer wird so schnell nicht mehr Vollgas geben. Also tun das andere für sie. Der Horrorsturz von Val-d’Isère soll nicht umsonst gewesen sein. Also lächelt sie im T-Shirt des österreichischen Skiverbandes in die Kamera, samt aufgedruckten Sponsoren. Sie hält einen Bidon mit gut lesbarem Schriftzug in der Hand, natürlich ohne daraus zu trinken. Hinter ihr steht ein Schild mit den Logos der Verbandssponsoren. Die Chefs des Telekommunikationsunternehmens A1 werden denken: 1A-Arbeit! Andere fragen sich eher: Bist du deppert?

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