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US-Open-UpdateOsaka stürmt nach Fehlstart zu ihrem dritten Grand-Slam-Titel

Vom 31. August bis 13. September findet das wohl ungewöhnlichste US Open statt. Resultate und Side-Storys lesen Sie im Ticker.

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Osaka gewinnt US Open

Naomi Osaka hat die drei Wochen Tennis in New York auf und neben dem Court nachhaltig geprägt: Sie protestierte gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA und sorgte damit für einen spielfreien Tag am Turnier von «Cincinnati», dann brillierte sie auch sportlich: Im Final gegen die Weissrussin Viktoria Asarenka siegte sie nach einem Fehlstart 1:6, 6:3, 6:3 und errang damit ihren dritten Grand-Slam-Titel nach dem US Open 2018 und dem Australian Open 2019.

Dabei hatte anfangs kaum etwas darauf hingedeutet: Die 22-Jährige wirkte zunächst wie gelähmt, Asarenka bestimmte die Ballwechsel und gewann acht der ersten neun Games. Doch dann wurde sie etwas zögerlicher und schwang Osaka plötzlich lockerer durch. Fortan dominierte die Japanerin das Geschehen. Asarenka kämpfte zwar passioniert, konnte die Partie aber nicht mehr wenden. Die 31-Jährige verlor ihren dritten US-Open-Final nach 2012 und 13 und verpasste es, als erste Mutter seit Kim Clijsters an einem Major-Turnier zu triumphieren. (sg.)

Williams scheitert im Halbfinal

Serena Williams hat das Endspiel der US Open und die Chance auf den 24. Grand-Slam-Titel ihrer Karriere verpasst. Die 38 Jahre alte US-Amerikanerin musste sich am Donnerstag im Halbfinal Victoria Asarenka aus Weissrussland 6:1, 3:6, 3:6 geschlagen geben. Im Final trifft die 31 Jahre alte Asarenka am Samstag um 22 Uhr MESZ auf die neun Jahre jüngere Naomi Osaka aus Japan. Die US-Open-Siegerin von 2018 entschied ihren Halbfinal gegen Williams' Landsfrau Jennifer Brady mit 7:6 (7:1), 3:6, 6:3 für sich. Mit dem 24. Titel bei einem Grand Slam wäre Williams mit der australischen Rekordhalterin Margaret Court gleichgezogen. (dpa)

Serena Williams gratuliert Victoria Asarenka coronakonform zum Finaleinzug. (Foto: Frank Franklin/Keystone)

Pavic und Soares gewinnen Doppel-Titel

Mate Pavic und Bruno Soares haben in New York den Titel im Doppel gewonnen. Das Duo aus Kroatien und Brasilien bezwang mit 7:5, 6:3 am Donnerstag im Endspiel die an Nummer acht gesetzten Wesley Koolhof/Nikola Mektic (Niederlande/Kroatien). Für ihren souveränen Sieg in 90 Minuten bei dem Grand-Slam-Turnier erhalten Pavic und Soares ein gemeinsames Preisgeld von 400 000 US-Dollar. Koolhof und Mektic bekommen 240 000 Dollar.

Im Halbfinal hatten Koolhof und Mektic die amtierenden Australian-Open-Sieger Rajeev Ram/Joe Salisbury (USA/Grossbritannien) bezwungen. Die kolumbianischen Titelverteidiger Juan Sebastian Cabal und Robert Farah waren ebenso wie die deutschen French-Open-Champions Kevin Krawietz und Andreas Mies bereits im Achtelfinal gescheitert. (dpa)

Serena Williams kämpft sich in den Halbfinal

Serena Williams bleibt bei ihrer Jagd auf den 24. Grand-Slam-Titel auf Kurs. Die 38-jährige Amerikanerin gewann am Mittwoch in New York im Viertelfinal gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa 4:6, 6:3, 6:2, musste für den Einzug in den Halbfinal aber Schwerstarbeit verrichten. Erst nach 2:11 Stunden nutzte die langjährige Nummer eins ihren ersten Matchball.

Jetzt kommts zum Duell der Mütter

Im Kampf um den Finaleinzug trifft Williams auf die Weissrussin Victoria Asarenka, die gegen die Belgierin Elise Mertens deutlich 6:1, 6:0 gewann. Erstmals in der Geschichte des Profi-Tennis' stehen sich damit zwei Mütter im Halbfinal eines Grand-Slam-Turniers gegenüber. Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin Williams ist mit Tochter Olympia (3) auf der Tour unterwegs, Asarenka spielt nach der Geburt ihres Sohnes Alexander (3) wieder.

Williams und Asarenka standen sich bereits 2012 und 2013 im Final der US Open gegenüber, beide Male gewann die Amerikanerin. Sie strebt in Flushing Meadows den 24. Grand-Slam-Titel ihrer Karriere an. Damit würde sie mit der Australierin Margaret Court gleichziehen. (dpa)

Serena Williams gewinnt ihr Duell gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa. (Foto: Keystone)

Vorjahresfinalist Medwedew trifft im Halbfinal auf Thiem

Daniil Medwedew steht am US Open wieder im Halbfinal. Der 24-Jährige gewann am Mittwoch in New York das Russen-Duell gegen seinen Landsmann Andrej Rubljow 7:6 (8:6), 6:3, 7:6 (7:5). Der Vorjahresfinalist bleibt damit weiter ohne Satzverlust.

Im Halbfinal bekommt es die Nummer fünf der Welt nun mit dem Österreicher Dominic Thiem zu tun, der Alex de Minaur aus Australien in 2:04 Stunden 6:1, 6:2, 6:4 besiegte. 2019 hatte Medwedew in New York erst in einem hochklassigen Final über fünf Sätze gegen den Spanier Rafael Nadal verloren. Der Titelverteidiger fehlt in diesem Jahr am US Open. (dpa)

Naomi Osaka im Halbfinal

Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka steht in New York im Halbfinal. Die 22-Jährige entschied ihren Viertelfinal am Dienstag gegen die US-Amerikanerin Shelby Rogers mit 6:3, 6:4 für sich. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft die US-Open-Siegerin von 2018 erneut auf eine Amerikanerin, Jennifer Brady. Nach dem ersten Sieg im vierten Duell mit Rogers schaffte es Osaka erstmals seit ihrem Australian-Open-Titel 2019 wieder bei einem Grand-Slam-Turnier in die Vorschlussrunde.

Osaka nutzte ihren Auftritt erneut, um gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zu protestieren. Vor und nach der Begegnung trug sie eine Mund-Nase-Maske, auf der der Name von George Floyd stand. Der Afroamerikaner war im Mai in Minnesota bei einem gewaltsamen Polizeieinsatz getötet worden. Osaka hatte vor dem Turnier gesagt, sie habe sieben Masken mit unterschiedlichen Namen. Sie hoffe, dass sie alle während des US Open tragen könne. Dann hätte sie das Final erreicht. (dpa)

Zverev im Halbfinal

Als erster deutscher Tennisprofi seit Boris Becker 1995 hat Alexander Zverev die Halbfinals des US Open erreicht. Der 23-Jährige setzte sich am Dienstag in New York gegen den an Position 27 gesetzten Kroaten Borna Coric 1:6, 7:6 (7:5), 7:6 (7:1), 6:3 durch. Für den Weltranglisten-Siebten ist es der zweite Halbfinal bei einem der vier bedeutendsten Tennis-Turniere, zu Beginn des Jahres hatte er beim Australian Open dann das Endspiel verpasst. Im Kampf um den Finaleinzug tritt Zverev am Freitag als Favorit gegen den Spanier Pablo Carreño-Busta oder den Kanadier Denis Shapovalov an. (dpa)

Alexander Zverev läuft es beim US Open nach Wunsch. (Foto: Al Bello/Getty Images)

Bradys Lauf geht weiter

Die amerikanische Tennisspielerin Jennifer Brady hat ihre Erfolgsserie beim US Open fortgesetzt und steht erstmals im Halbfinal eines Grand-Slam-Turniers. Die Weltranglisten-41. gewann am Dienstag in New York ihr Viertelfinal-Debüt bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere gegen die Kasachin Julia Putinzewa souverän mit 6:3, 6:2. Die 25-jährige Brady spielt am Donnerstag gegen Mitfavoritin Naomi Osaka aus Japan um den Einzug ins Endspiel. (dpa)

Jubel über den Halbfinal-Einzug: Jennifer Brady. (Foto: Danielle Parhizkaran/USA Today Sports)

Australian-Open-Siegerin scheidet überraschend aus

Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin ist beim US Open überraschend im Achtelfinal ausgeschieden. Die Tennisspielerin aus den USA musste sich am Montag der Belgierin Elise Mertens klar mit 3:6, 3:6 geschlagen geben. Mertens steht damit wie im Vorjahr in Flushing Meadows im Viertelfinal. Dort trifft sie am Mittwoch auf die Weissrussin Victoria Asarenka, die die Tschechin Karolina Muchova mit 5:7, 6:1, 6:4 bezwang. (dpa)

Das Australian Open gewann sie noch. Beim US Open ist Kenin im Achtelfinal ausgeschieden. (Foto: Keystone)

Medwedew locker im Viertelfinal

Vorjahresfinalist Daniil Medwedew zeigt sich weiter in bestechender Form. Der 24-jährige Russe gewann am Montag in New York sein Achtelfinal gegen Frances Tiafoe aus den USA mit 6:4, 6:1, 6:0 und erreichte damit mühelos das Viertelfinal. Dort trifft er am Mittwoch auf seinen Landsmann Andrej Rubljow, der den Italiener Matteo Berrettini mit 4:6, 6:3, 6:3, 6:3 bezwang. (dpa)

Der Russe ist derzeit in bestechender Form. Am US Open zeigt er das. (Foto: Keystone)

French-Open-Teilnahme von Williams unklar

Serena Williams hat ihre Teilnahme an den French Open in Paris noch offen gelassen und vor einer Entscheidung noch Fragen an die Veranstalter. «Ich muss die beste Entscheidung für meine Gesundheit treffen», sagte die 38 Jahre alte Amerikanerin nach ihrem Viertelfinaleinzug beim US Open. «Vielleicht ist es gut für mich, mit den Organisatoren zu sprechen, um zu sehen, wie es mit dem Publikum funktioniert und wie wir geschützt werden.»

Aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme in der Vergangenheit sei sie in der Coronavirus-Krise besonders vorsichtig. Knapp drei Wochen vor dem Beginn der French Open stellten die Turnierveranstalter am Montag ihr Hygienekonzept vor und reduzierten die Zahl der zugelassenen Zuschauer deutlich. Statt der ursprünglich geplanten 20'000 Menschen pro Tag dürften bei dem Grand-Slam-Turnier vom 27. September bis 11. Oktober nun 11 500 Zuschauer auf die Anlage. (dpa)

Busse für Djokovic

Aufgrund seines unsportlichen Verhaltens bei den US Open muss der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic zusätzlich 10'000 US-Dollar Strafe zahlen. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Montag. Der serbische Topfavorit war am Sonntag bei dem Grand-Slam-Turnier in New York disqualifiziert worden, weil er aus Frust einen Ball weggeschlagen und dabei – unabsichtlich – eine Linienrichterin getroffen hatte. Auch sein gewonnenes Preisgeld in Höhe von 250'000 US-Dollar werde Djokovic verlieren, hatte der amerikanische Tennisverband angekündigt. (dpa)

Serena Williams erreicht Viertelfinals

Serena Williams mischt im Titelrennen dieses aussergewöhnlichen US Open weiter mit. Einen Tag nach dem Skandal mit der Disqualifikation von Topfavorit Novak Djokovic vermied die 38-jährige Amerikanerin ein frühes Aus. Mit 6:3, 6:7 (6:8), 6:3 entschied Williams am Montag in New York die Revanche gegen die Griechin Maria Sakkari für sich und machte trotz erheblicher Probleme den Viertelfinaleinzug perfekt.

«Ich habe einfach weiter gekämpft. Sie hat so gut gespielt. Ich wusste, ich muss das auch tun», sagte Williams, die im entscheidenden Durchgang einen Break-Rückstand wettmachen musste: «Ich bin definitiv Match-fit», kündigte sie an.

Am Mittwoch bekommt es die frühere langjährige Nummer eins der Welt mit der Französin Alizé Cornet oder Zwetana Pironkowa aus Bulgarien und damit in jedem Fall mit einer ungesetzten Spielerin zu tun. Eigentlich beste Aussichten, um ihrem 24. Grand-Slam-Titel einen weiteren Schritt näher zu rücken.

Doch Zweifel, ob sie ihr grosses Ziel erreichen, ihre Trophäensammlung bei den vier bedeutendesten Tennis-Turnieren aufstocken und mit der Australierin Margaret Court gleichziehen kann, hat die langjährige Nummer eins in der umkämpften Partie nicht komplett vertreiben können. Genau diese Bestmarke ist es aber, die Williams auch als Mutter und bald 39-Jährige noch immer antreibt. (dpa)

Thiem gewinnt und will nun den Sieg

Nach dem Skandal um Tennisstar Novak Djokovic hat Titelkandidat Dominic Thiem seine Ambitionen beim US Open eindrucksvoll unterstrichen. Der Weltranglisten-Dritte liess am Montag beim 7:6 (7:4), 6:1, 6:1 gegen den kanadischen Shootingstar Felix Auger-Aliassime nach einem umkämpften Auftakt schnell keine Zweifel mehr an seinem Viertelfinaleinzug in New York aufkommen.

«Am Ende ist es für mich, und ich denke auch die anderen verbliebenen Spieler, egal, ob die Big Three noch hier sind oder nicht», sagte Thiem nach seinem klar überlegenen Erfolg gegen den zu fehleranfälligen Auger-Aliassime. Jeder wolle die Trophäe, meinte Thiem. Die Sätze zwei und drei seien die besten Sätze für ihn im Turnier gewesen. (nih/dpa)

Becker zu US Open: «Verrücktes Turnier mit einem verrückten Sieger»

Nach dem Skandal beim US Open traut Tennis-Ikone Boris Becker auch dem deutschen Spitzenspieler Alexander Zverev den Titel zu. Ein klarer Favorit sei nach der Disqualifikation des serbischen Topfavoriten Novak Djokovic aber nicht auszumachen. «Dies wird ein verrücktes Turnier mit einem verrückten Sieger», sagte der Eurosport-Experte (52) am Montag und meinte mit Blick auf den Hamburger Viertelfinalisten Zverev: «Es ist sicher eine Chance für ihn, aber es ist eine Chance für jeden, der noch übrig ist im Turnier. Er wird noch viele Chancen haben, einen Grand Slam zu gewinnen, er könnte hier beim US Open anfangen.»

Nach Meinung des dreimaligen Wimbledonsiegers steigt jetzt aber auch der Druck. «Es kann nervenaufreibend sein, diese einmalige Chance zu haben. Wir müssen sehen, wer damit am besten umgehen kann», sagte Becker: «Ich kann keinen speziellen Namen nennen.» (dpa)

Getroffene Linienrichterin diffamiert

In Serbien rückte nach Novak Djokovics Disqualifikation am US Open die von ihm getroffene Linienrichter in den Fokus. Kommentare wie «Der Oskar geht an...» gehörten noch zu den harmloseren in Internet-Foren und Kommentar-Spalten. Sie solle aufhören zu trinken oder zugeben, dass sie zur Fraktion der Federer- und Nadal-Fans gehöre, hiess es da auch. (rst)

«Der Oskar geht an...», Kommentare aus Serbiens Presse

Osaka im Viertelfinal

Die Japanerin Naomi Osaka hat die Viertelfinals erreicht. Die 22-Jährige setzte sich am frühen Montagmorgen gegen die Estin Anett Kontaveit mit 6:3, 6:4 durch. Osaka, die 2018 in Flushing Meadows gewinnen konnte, trifft als nächstes auf die Amerikanerin Shelby Rogers.

Osaka nutzte die Tennis-Partie erneut, um gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zu demonstrieren. Vor und nach der Begegnung trug sie eine Mund-Nase-Maske, auf der der Name von Trayvon Martin stand. Der Afroamerikaner war 2012 in Florida erschossen worden. Osaka hatte vor dem Turnier gesagt, sie habe sieben Masken mit unterschiedlichen Namen. Sie hoffe, dass sie alle während der US Open tragen könne. Dann hätte sie in New York das Finale erreicht. (dpa)

Osaka überzeugt in New York weiter. (Foto: Jason Szenes/Keystone)

Zverev steht im Viertelfinal

Deutschlands Tennis-Spitzenspieler Alexander Zverev trifft bei den US Open im Viertelfinale auf Borna Coric. Der 23-jährige Kroate setzte sich am Sonntag (Ortszeit) in seiner Partie der dritten Runde gegen den Australier Jordan Thompson mit 7:5, 6:1, 6:3 durch. Für Coric ist es das erste Grand-Slam-Viertelfinale seiner Tennis-Karriere.

Zverev hatte zuvor gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina mühelos mit 6:2, 6:2, 6:1 gewonnen und als erster Deutscher seit Tommy Haas 2007 in Flushing Meadows das Viertelfinale erreicht. Die Partie gegen Coric findet am Dienstag statt. (dpa)

Kerber scheidet aus

Angelique Kerber ist beim US Open im Achtelfinal ausgeschieden. Deutschlands beste Tennisspielerin blieb am Sonntag in New York beim 1:6, 4:6 gegen die Amerikanerin Jennifer Brady lange Zeit chancenlos. Brady ist bei dem ersten Grand-Slam-Turnier nach der Coronavirus-Pause an Position 28 gesetzt. Damit muss die 32-jährige Kerber weiter auf ihr erstes Viertelfinal bei einem Grand-Slam-Turnier seit ihrem Wimbledon-Sieg 2018 warten. (dpa)

Thiem im Achtelfinal

Nach dem erneuten Wirbel um die Corona-Causa hat Dominic Thiem seine Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Titel gewahrt. Der österreichische Australian-Open-Finalist zog mit einem 6:2, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den früheren Turniersieger Marin Cilic aus Kroatien ins Achtelfinale ein. Dort steht Thiem vor einem reizvollen Duell mit dem jungen Kanadier Felix Auger-Aliassime, der bisher einen starken Eindruck in New York hinterlassen hat.

Wie weit führt sein Weg? Dominic Thiem steht im Achtelfinal. Foto: Getty Images

«Er hat grosses Starpotenzial», sagte der Weltranglisten-Dritte über seinen erst 20 Jahre alten nächsten Kontrahenten, wie er mit einem Mund-Nasen-Schutz im fast leeren Tennis-Stadion am Mikrofon stand. «Ich muss mich weiter steigern, wenn ich weit kommen will, besonders jetzt gegen Felix. Er ist in einer grossartigen Form. Ich bin noch nicht zu 100 Prozent glücklich, wie ich spiele.» Shootingstar Auger-Aliassime ist die Nummer 21 der Welt und steht erstmals im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. In der zweiten Runde hatte er das Comeback des Schotten Andy Murray beendet.

Dem früheren Top-Ten-Spieler Cilic liess Thiem in den ersten beiden Sätzen keine Chance, musste dann aber eine kleine Schwächephase überwinden. «Im dritten und vierten Satz hat er sein Niveau deutlich angehoben. Deswegen waren die Sätze drei und vier wirklich schwer», sagte der 27-jährige Österreicher. Thiem gilt im Kampf um den Titel als einer der aussichtsreichsten Herausforderer für den serbischen Topfavoriten Novak Djokovic. (dpa)

dpa/Sportredaktion