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Lage der EUUrsula von der Leyen hält eine Mutmacherrede

Ursula von der Leyen vor dem EU-Parlament, das wegen der Corona-Pandemie vom Hauptsitz in Strassburg nach Brüssel ausweichen musste.

Gegen Impfstoffnationalismus

Drastische Schadstoffreduktion

Was heisst das für die Schweiz?

Bisher ein Wunschkonzert

45 Kommentare
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    andreas gutzwiller

    Die erste Rede dieses "President" der EU Kommission. Dies in einem historischen Jahr, mit der grössten Pandemie seit hundert Jahren und der damit verbundenen Wirtschaftskrise. Der EU Staatenbund, das EU Parlament und die EU Kommission, sind in diesem Jahr besonders gefordert und President von der Leyen, strich dann auch die bisherigen Errungenschaften hervor.

    Alleine die Zahlen der Covid-19 Toten pro 100'000 Bevölkerung zeigen es deutlich: EU mit 32, USA mit 59, UK mit 69 (Basis 14.9.20, Johns Hopkins Universität). Die EU, mit einer ausgebildeten Ärztin als President, hat pro Kopf EinwohnerInnen, bald nur halb soviel Covid-19 Tote als die USA; vom UK ganz zu Schweigen.

    Zur von Boris gezündeten Knallpetarde des angedrohten Vertragsbruchs, entgegnete sie gelassen mit einem Ausspruch der Eisernen Lady (PM Thatcher):

    "GB bricht keine Verträge. Das wäre schlecht für GB, schlecht für die Beziehungen zum Rest der Welt und schlecht für zukünftige Handelsverträge."

    Bei der Sharade "Vertragsbruch durch UK" ist aber gut vorstellbar, dass es hinter den Kulissen zwischen Ursula und Boris ganz jovial und freundschaftlich zugeht, schliesslich kennen sich die zwei seit ihrer Kindheit von derselben internationalen Brüsseler Schule. Boris muss seine im Hinterhof querelenden harten Brexiteers bei der Stange halten und muss trotzdem messbares liefern. Das weiss Ursula. Ihre Priorität ist aber zunehmend, die Geopolitik und die Wandlung der EU, vom Regulator zum gewichtigen Global Player...