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BackhandUnd wer rettet die Nationalmannschaft?

Die Clubs erhalten Geld vom Bund und emanzipieren sich: Ein Erfolgsmodell steht vor dem Ende.

Jubel wie nie mehr? Die Schweizer feiern das 1:0 im WM-Final 2018 gegen Schweden.
Jubel wie nie mehr? Die Schweizer feiern das 1:0 im WM-Final 2018 gegen Schweden.
Foto: Andy Müller (Freshfocus)

Schlimmer als schlechte Schlagzeilen sind gar keine Schlag­zeilen. Und so geht im zürcherischen Glattbrugg eines der glänzendsten Kapitel Schweizer Sportgeschichte zu Ende, ohne dass jemand davon gross Notiz nimmt. Alle schauen gebannt ins eigene ­Portemonnaie.

Ja, es war es eine historische Woche. Das Parlament folgte dem Bundesrat darin, den Clubs der zwei höchsten Ligen über­lebenswichtige À-fonds-perdu-Beiträge zu gewähren, in der ­National League je nach Verein ­zwischen 1,5 und 5,5 Millionen Franken. Offen ist bloss, ob die daran geknüpfte Kürzung von Jahreslöhnen über 148’000 Franken nur Spieler plus Staff ­betrifft oder alle Angestellten. Ein Detail. Das Geld wird kommen.

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