Zum Hauptinhalt springen

Adidas oder Nike? Puma!Und plötzlich sind fast alle Raubkatzen

Kleinere Budgets in der Corona-Krise und Nike, das seine Philosophie änderte: Die Leichtathleten kämpfen um Ausrüster – dabei sind die Schweizer Talente im Vorteil.

Ditaji Kambundji gehört zu den grossen Schweizer Talenten und ist als Hürdensprinterin interessant für ihren Ausrüster.
Ditaji Kambundji gehört zu den grossen Schweizer Talenten und ist als Hürdensprinterin interessant für ihren Ausrüster.
Foto: Athletix.ch

Mit dem Beginn der Hallensaison Mitte Januar hat bei den Leichtathleten auch der grosse Tenüwechsel eingesetzt. Weltweit, aber auch in der Schweiz. Ganz überraschend kam dieser nicht. Denn mit dem Olympiajahr 2020, in dem gar keine Spiele stattfanden und damit der sportliche Höhepunkt fehlte, endete der vierjährige Olympiazyklus. Und damit für die meisten Athleten auch der Vertragszyklus mit ihren Sponsoren und Ausrüstern. Es ist normal, dass dann die Vereinbarungen neu und für die nächsten Jahre verhandelt werden.

Nike ist wählerisch geworden

Ist der Verteilkampf üblicherweise hart, war er diesmal noch härter. Denn die Corona-Pandemie hat sich auch negativ auf die Budgets der grossen Sportartikelhersteller ausgewirkt und diese schrumpfen lassen. Und, vor allem: Gigant Nike hat offenbar seine Strategie geändert. Während er (zusammen mit Adidas) in der Vergangenheit Heerscharen von Athletinnen und Athleten aller Disziplinen unterstützte, sind es seit diesem Jahr nur noch die Besten – vorzugsweise im Sprint, auf der Langdistanz oder im Strassenlauf. Werfer und Springer haben das Nachsehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.