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Umbau des SchauspielhausesUnd der Saal soll doch weg

Der Stadtrat hat Varianten für die Modernisierung des Schauspielhauses ausarbeiten lassen – und will den historischen Saal von 1926 immer noch opfern. Das sorgt für Ärger.

Ein historisches Prunkstück soll verschwinden: Zuschauersaal im Schauspielhaus.
Ein historisches Prunkstück soll verschwinden: Zuschauersaal im Schauspielhaus.
Foto: Thomas Egli 

Mit seiner Idee stiess der Zürcher Stadtrat vor zwei Jahren auf ähnlich viel Resonanz wie ein gewagtes Theaterstück in einem rappelvollen Saal. Allerdings erntete er Buhrufe statt Applaus für sein Vorhaben, bei der Modernisierung des Schauspielhauses Pfauen den historischen Saal von 1926 abzureissen. Der Heimatschutz sowie die SVP und die AL waren empört.

Gestützt auf eine Motion der beiden Parteien entschied der Gemeinderat schliesslich, den Stadtrat zu einer breiteren Auslegeordnung zu zwingen: Die Exekutive sollte Varianten zum Abriss des Saals aufzeigen. Dies hat sie nun getan – und an einer Medienkonferenz am Mittwoch noch einmal beteuert, wie wichtig der Umbau der renommierten Zürcher Institution sei.

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