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Unbekannte setzen Hundewelpen am Strassenrand aus

An der Bergstrasse in Regensdorf wurde ein wenige Wochen altes Hunde-Baby aufgefunden. Das Mädchen wurde in einer Kartonschachtel am Strassenrand stehen gelassen.

In Regensdorf wurde ein kleiner Mischling ausgesetzt.
In Regensdorf wurde ein kleiner Mischling ausgesetzt.
Tierheim Pfötli
Das Mädchen ist erst wenige Wochen alt.
Das Mädchen ist erst wenige Wochen alt.
Tierheim Pfötli
Die Welpe wurde auf den Namen Kalia getauft.
Die Welpe wurde auf den Namen Kalia getauft.
Tierheim Pfötli
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Unbekannte haben am Dienstag nach Ostern an der Bergstrasse in Regensdorf eine wenige Wochen alte Hundewelpe ausgesetzt.Gefunden wurde sie von einer Mitarbeiterin des Tierrettungsdienstes. Die Frau war eigentlich aus ganz anderen Gründen vor Ort. An der Bergstrasse 33 war eine Entenfamilie in eine Notlage geraten und musste geborgen werden.

«Der Kleine rief verzweifelt nach seiner Mutter und war mit der Situation völlig überfordert»

Als sie kurz vor 9 Uhr nach erfolgreicher Rettung der Mutter und ihrer Küken zum Auto zurückkehrte, stand jedoch eine Kartonschachtel neben ihrem Bus. Darin befand sich ein kleiner Hundewelpe, der offenbar absichtlich dort zurückgelassen wurde und gemäss seiner Retterin völlig verängstigt war. «Der Kleine rief verzweifelt nach seiner Mutter und war mit der Situation völlig überfordert»

Die Frau meldete den Fund umgehend der Polizei, worauf eine Patrouille der Gemeindepolizei Regensdorf ausrückte. Der Besitzer der kleinen Welpe konnte allerdings nicht ausfindig gemacht werden.

Für eine Adoption noch zu klein

Beim Jungtier handelt es sich um einen zirka 6-8 Wochen alten, weiblichen Labrador- oder Hirtenhundemischling. Das Hundebaby wurde von der Tierretterin ins Tierheim Pfötli mitgenommen.

Aufgrund der unbekannten Herkunft, musste die Welpe zuerst in Quarantäne. Mittlerweile befindet sich Kalia, wie das Mädchen von Mitarbeitern des Tierheims getauft wurde, neben den anderen Neuankömmlingen in der Absonderungsstation. Glücklicherweise ist ihr Gesundheitszustand gut. Kalia ist jedoch momentan noch zu klein für eine Vermittlung an einen neuen Besitzer und sollte eigentlich noch bei ihrer Mutter sein.

Die Polizei weist ausdrücklich daraufhin, dass das Vernachlässigen und Aussetzen von Tieren eine strafbare Handlung ist. Auch in diesem Fall wird gegen Unbekannt wegen des Vergehens gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Kantonspolizei Zürich sucht Zeugen für den Vorfall (siehe Box).

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