Zum Hauptinhalt springen

Fundstück aus SchlosskellerUm dieses Wirtshausschild ist ein Streit entbrannt

Das Traditionshotel Marktgasse im Zürcher Niederdorf kämpft um sein früheres Schild. Nur: Die heutigen Besitzer wollen es nicht hergeben.

Imposantes schmiedeeisernes Werk: Das Wirtshausschild des Zürcher Hotels Marktgasse hängt in der Winterthurer Mörsburg – niemand weiss, warum.
Imposantes schmiedeeisernes Werk: Das Wirtshausschild des Zürcher Hotels Marktgasse hängt in der Winterthurer Mörsburg – niemand weiss, warum.
Foto: Anna-Tia Buss 

Das Hotel Marktgasse im Niederdorf gilt als eines der ältesten Zürcher Gasthäuser. Es wurde 2015 nach einem aufwendigen Umbau neu eröffnet und ist heute wegen des Restaurants von Spitzenkoch Andreas Caminada bekannt. 1488 wurde das Gasthaus erstmals erwähnt, aufgrund seiner auffälligen roten Fassade hiess es damals noch Rothaus.

Doch dem denkmalgeschützten Hotel in der Altstadt fehlt heute etwas: das Wirtshausschild. In alten Zeichnungen ist das imposante schmiedeeiserne Werk an der Hausfassade deutlich zu erkennen.

Auf dieser Abbildung aus dem Buch «An der Fluchgasse» (2015) ist das Wirtshausschild am Gasthaus Rothaus deutlich zu erkennen.
Auf dieser Abbildung aus dem Buch «An der Fluchgasse» (2015) ist das Wirtshausschild am Gasthaus Rothaus deutlich zu erkennen.
Foto: PD

Heute hängt das Wahrzeichen nicht mehr im Niederdorf, sondern in einem düsteren Keller in Winterthur. Genauer: im Schlosskeller der Mörsburg, einem mittelalterlichen Schloss im Besitz der Stadt Winterthur. Ein Hinweisschild verrät: «Wirtshausschild zum Rothaus Zürich, um 1800».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.