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Zürcher Taxifahrer verweigern Kurzstrecke - Zwei Anzeigen

Zwei Stadtzürcher Taxichauffeure sind verzeigt worden, weil sie Fahrgäste nicht über eine kurze Strecke befördern wollten. Auch für kurze Strecken besteht eine Beförderungspflicht. Da immer wieder Reklamationen eingehen, führte die Zürcher Stadtpolizei am Montag Kontrollen an verschiedenen Standplätzen durch.

Zwei Taxifahrer in der Stadt Zürich haben die Einhaltung der Beförderungspflicht verletzt.
Zwei Taxifahrer in der Stadt Zürich haben die Einhaltung der Beförderungspflicht verletzt.
Keystone

Die geltenden Taxivorschriften in der Stadt Zürich besagen, dass auch ein Auftrag für eine kurze Strecke ausgeführt werden muss, und zwar sofort. Eine Fahrt darf nur abgelehnt werden, wenn sie aufgrund des Zustands der Fahrgäste nicht zugemutet werden kann, zum Beispiel wegen Trunkenheit, wie die Stadtpolizei am Mittwoch mitteilte.

Zivile Polizistinnen und Polizisten führten die Kontrollen durch. Dabei konzentrierten sie sich vor allem auf die Einhaltung der Beförderungspflicht. Von 14 angesprochenen Fahrern weigerten sich zwei, den Kunden über die gewünschte kurze Strecke zu transportieren, wie es in der Mitteilung heisst.

Ein Fahrer verstiess zudem gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung, weil er den Fahrtenschreiber falsch eingestellt hatte. Beide Fahrer wurden beim Stadtrichteramt angezeigt. Bereits im Juni 2016 hatte es eine solche Kontrolle gegeben. Damals verweigerten fünf von 15 Taxichauffeuren die Fahrt.

(SDA)

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