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Zürcher Stiftung baut Veloverleih in Kairo auf

Das heisse und notorisch verstopfte Kairo lädt kaum zum Velofahren ein. Doch genau hier investiert die Zürcher Drosos-Stiftung 1,5 Millionen Dollar in den Aufbau eines Veloverleihs. Geschäftsführer Richard Brogle erklärt, wieso er an den Erfolg glaubt.

Wer nie in Kairo war, weiss nicht, was Verkehrschaos bedeutet. Die Regierung will dem Problem auch mit dem Bau von Velowegen begegnen.
Wer nie in Kairo war, weiss nicht, was Verkehrschaos bedeutet. Die Regierung will dem Problem auch mit dem Bau von Velowegen begegnen.
Keystone

Die Drosos-Stiftung investiert in den Aufbau eines Veloverleihs in Kairo. In der Stadt ist es derzeit um die 40 Grad heiss und die Luft ist stark verschmutzt. Wer will da Velo fahren?Richard Brogle:Im Sommer ist es tatsächlich sehr heiss, und viele Leute sind auf den öffentlichen Verkehr angewiesen. Als ich in Kairo das letzte Mal einen Bus ­benutzt habe, hatte der keine Klima­anlage, und ich fand wie viele andere keinen Sitzplatz. In der Metro sieht es ähnlich aus. Da wäre mir eine Velofahrt mit ein bisschen Fahrtwind eigentlich lieber gewesen. Ich glaube, dass viele Kairoerinnen und Kairoer ähnlich denken und gerne einmal ein Velo benützen, auch wenn es etwas wärmer ist.

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