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Zürcher Regierungsrat sieht keinen Anlass für höhere Uni-Gebühren

Der Zürcher Regierungsrat sieht im Moment keinen Anlass, die Semestergebühren an der Universität Zürich und an den Fachhochschulen zu erhöhen. Zwei Kantonsräte hatten gefordert, die Gebühren um 500 Franken anzuheben.

Der Regierungsrat will keine Erhöhung der Semestergebühren an der Universität Zürich und an den Fachhochschulen.
Der Regierungsrat will keine Erhöhung der Semestergebühren an der Universität Zürich und an den Fachhochschulen.
Keystone

500 Franken mehr pro Semester seien eine bescheidene Anpassung an die Realität, schrieben die Kantonsräte Hans Peter Häring (EDU, Wettswil am Albis) und Rochus Burtscher (SVP, Dietikon) in ihrer Motion. Die Hochschulen bräuchten Geld, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch mit staatlichen Mitteln sei nicht zu rechnen.

Eine Möglichkeit sind für die Motionäre höhere Beiträge seitens der Studierenden. Damit würden die Studiengebühren an der Uni Zürich auf 1220 Franken ansteigen. Von einer Erhöhung will der Regierungsrat allerdings nichts wissen, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Antwort hervorgeht. Er verweist auf ein Postulat zur Neuordnung der Studienfinanzierung, welches der Kantonsrat 2015 als erledigt abschrieb und welches die aktuellen Gebühren beinhaltet.

Seither habe sich die Lage nicht entscheidend verändert. Weil alle Hochschulen in der Schweiz mit wenigen Ausnahmen Gebühren in ähnlicher Höhe verlangten, sei es nicht angezeigt, dass im Kanton Zürich mehr verlangt werde.

SDA/mcp

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