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Zürcher Jungfreisinnige reichen «Mittelstandsinitiative» ein

Die «Mittelstandsinitiative - weniger Steuerbelastung für alle» hat die erste Hürde genommen: Am Mittwoch haben die Jungfreisinnigen des Kantons Zürich der Staatskanzlei 7154 Unterschriften übergeben. Die Sammelaktion lief seit Mitte Februar.

Die Initiative verlangt beispielsweise, dass Einzelpersonen erst ab einem Einkommen von 10 000 Franken Steuern bezahlen müssen.
Die Initiative verlangt beispielsweise, dass Einzelpersonen erst ab einem Einkommen von 10 000 Franken Steuern bezahlen müssen.
Keystone

Dies teilte Christoph Baumann, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zürich, am Mittwoch mit. Nun ist es an der Staatskanzlei, die Unterschriften auf ihre Gültigkeit zu prüfen. 6000 Unterschriften sind für das Zustandekommen nötig.

Mit ihrer Initiative wollen die Jungfreisinnigen den Kanton Zürich im kantonalen Steuerwettbewerb besser positionieren. So sollen Einzelpersonen erst ab einem Einkommen von 10'000 Franken Steuern bezahlen müssen. Derzeit liegt die Grenze bei 6700 Franken.

Ausserdem sollen die untersten fünf Progressionsstufen abgeflacht werden. Weiter verlangen die Initianten, dass für Spitzenverdiener ab einem Einkommen von einer Viertelmillion Franken die oberste Progressionsstufe von 13 Prozent abgeschafft wird. Vor allem für tiefe und hohe Einkommen sei Zürich im kantonalen Vergleich auf den letzten Plätzen anzutreffen, begründen die Jungfreisinnigen ihre Initiative.

(SDA)

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