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Zürcher Hundehalter zu Recht verwarnt

Ein Zürcher, der mit seinem Vierbeiner ohne Leine in einem Schongebiet unterwegs war, hatte sich gegen eine Verwarnung durch den Wildhüter vor Gericht gewehrt. Erfolglos.

Wer mit seinem Hund im Wildschongebiet Gassi geht, hat diesen an der Leine zu halten.
Wer mit seinem Hund im Wildschongebiet Gassi geht, hat diesen an der Leine zu halten.
Keystone (Symbolbild)

Weil er seinen Hund wiederholt frei in einem Wildschongebiet herumlaufen liess, ist ein Zürcher Hundehalter vom Kanton jagdrechtlich verwarnt worden. Zu Recht, wie das Verwaltungsgericht findet. Es weist eine Beschwerde des Hundehalters ab.

Seit 2017 wurde der junge Rüde wiederholt dabei beobachtet, wie er ohne Leine und ohne Aufsicht durch ein Zürcher Wildschongebiet streifte. Die Fischerei- und Jagdverwaltung sprach deshalb im Februar 2018 eine Verwarnung aus. Der Hundehalter betonte jedoch, sein Tier sei jederzeit abrufbar und legte Rekurs ein.

Der Hundebesitzer argumentierte, der Wildhüter sei befangen und wolle ihm etwas anhängen.

Die Baudirektion und nun auch das Verwaltungsgericht wiesen diese Beschwerde jedoch ab, wie aus dem Urteil hervorgeht. Die mangelnde Aufsicht in einem Wildschongebiet rechtfertige ohne Weiteres eine Verwarnung, schreibt das Verwaltungsgericht.

Der hetze die ganze Bevölkerung seines Wohnortes gegen ihn auf. Diesem Vorwurf glaubte das Verwaltungsgericht jedoch nicht.

Hündin verwirrt Rüden

Es war nicht das erste Mal, dass dieser Hundehalter wegen seines Lieblings in Konflikt mit den Behörden geriet. Der Rüde war auch schon für zwei gravierende Bissvorfälle mit anderen Vierbeinern verantwortlich.

In einem Fall attackierte er die Hündin eines Bauernhofes. Die Schuld daran sieht der Hundehalter jedoch bei der Hündin. Die sei läufig gewesen und habe seinen Rüden «verwirrt und angelockt». Sonst gehorche der Hund nämlich immer aufs Wort.

SDA/huy

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