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Zu zweit gestartet, allein angekommen

Florian Ramp ruderte in knapp 60 Tagen über den Atlantik – und versucht nun, auf dem Festland wieder Fuss zu fassen.

Ruderer Florian Ramp bei seiner Ankunft auf Antigua: Der Atlantik-Überquerer fühlte sich wie befreit.
Ruderer Florian Ramp bei seiner Ankunft auf Antigua: Der Atlantik-Überquerer fühlte sich wie befreit.
PD / Atlantic Campaigns

Seit einer Woche ist der Zürcher Florian Ramp wieder zu Hause. So richtig eingelebt habe er sich noch nicht, sagt er, als wir uns in einem Café im Hauptbahnhof treffen. Ramp ist über den Atlantik gerudert: von den Kanarischen Inseln in die Karibik. 59 Tage, 22 Stunden und 9 Minuten hat er dafür im Rahmen der Talisker Whisky Atlantic Challenge» gebraucht. Das hinterliess Spuren: Die Hände und das Gesäss schmerzten. Die Laufmuskeln waren geschwächt. Und: «Du hast viel Zeit zum Überlegen auf dem Meer», sagt Ramp. Vor allem, als 700 Meilen vor dem Ziel sowohl das Handy als auch das Satellitentelefon zwei Tage lang nicht mehr funktionierten. «Der Fokus richtet sich auf das, was relevant ist. Und auf den Moment», beschreibt er die Folgen dieser «elektronischen Entgiftung».

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