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Zollfahnder stoppen dubiose Teerkolonne

Zollfahnder haben einer in Zürich ansässigen, irischen Scheinfirma den Einsatz eines unverzollten Lastwagens und die Hinterziehung der Schwerverkehrsabgaben nachgewiesen.

Mit LKWs wie diesem waren die Teekolonnen unterwegs.
Mit LKWs wie diesem waren die Teekolonnen unterwegs.
Zollfahndung Zürich (Symbolbild)

Wie jedes Jahr in der warmen Jahreszeit waren in diesem Jahr wieder diverse Teerkolonnen in der Region unterwegs. Die vorwiegend britischen und polnischen Tiefbauarbeiter boten ihre Dienste seit Mitte Juni verschiedenen Schweizer Haus- und Hofbesitzern an. Oftmals steckten hinter den anscheinend ehrlichen Arbeitern jedoch dreiste Betrüger.

So auch in einem Fall, der sich am 2. September ereignete: Mit der Begründung, sie hätten noch Teer von einer naheliegenden Baustelle übrig, sprachen Arbeiter einer irischen Scheinfirma bei einem Hofbesitzer im Kanton Schwyz vor. Diesem boten sie an, seinen Vorplatz günstig neu zu asphaltieren, schreibt die Zürcher Zollfahndung am Donnerstag in einer Mitteilung. Der skeptische Hofbesitzer alarmierte jedoch die Kantonspolizei Schwyz, welche in Absprache mit der Zollfahndung Zürich den britisch immatrikulierten Lastwagen vorübergehend stilllegte.

2000 Franken Busse

In der darauffolgenden Nacht versuchten die britischen Arbeiter, den Lastwagen abzutransportieren. Dazu beauftragten sie einen Abschleppdienst aus dem Kanton Zürich. Das Unterfangen blieb jedoch dank des aufmerksamen Mitarbeiters des Abschleppdienstes erfolglos. Der Lastwagen wurde von der Zollfahndung Zürich beschlagnahmt und verwahrt.

Am folgenden Tag erhob die Zollfahndung die Einfuhr- und Schwerverkehrsverkehrsabgaben in der Höhe von 6500 Franken bei den Tätern nach. Zudem wurden wegen Widerhandlung gegen das Zoll-, Mehrwertsteuer- und Schwerverkehrsabgabengesetz Bussen von insgesamt 2000 Franken ausgesprochen.

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