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ZHdK beteiligt sich an Entwicklung von Designhochschule in China

Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) hilft der Stadt Shenzen bei der Entwicklung einer chinesischen Designhochschule.

Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) vereint im Toni-Areal seit letzten Jahr alle verschiedenen Studienrichtungen in Kunst und Design an einem Ort.
Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) vereint im Toni-Areal seit letzten Jahr alle verschiedenen Studienrichtungen in Kunst und Design an einem Ort.
Keystone

Die Stadtregierung von Shenzhen unterzeichnete gestern eine Kooperationsvereinbarung mit der ZHdK und zwei weiteren Partnerschulen. Grundlage ist ein Vorprojekt, an dem sich neben der ZHdK das Harbin Institute of Technology (HIT Shenzhen) und das Institute for Advanced Architecture of Catalonia (IAAC Barcelona) beteiligten.

Die Federführung hatte die ZHdK. Entwickelt wird die Shenzhen International Graduate School of Design von den drei Partnerschulen im Auftrag der Stadt Shenzhen.

Grösstes Schweizer Hochschul-Projekt in China

Das Vorhaben bette sich ein in die Strategie des Kantons Zürich, die Zusammenarbeit mit der wirtschaftlich starken Provinz Guangdong nicht zuletzt im Bildungsbereich zu intensivieren, schreibt die ZHdK heute in ihrer Mitteilung. Es sei das bisher grösste Projekt einer schweizerischen Hochschule in China.

Die 18-Millionen-Metropole Shenzhen liegt in einer wirtschaftlichen Sonderzone im Norden von Hongkong. Sie entwickelt sich ähnlich schnell wie Shanghai und verzeichnet das höchste Pro-Kopf-Einkommen in China.

«Wegweisenden Projekt»

Die Designhochschule soll Studienangebote für rund 1200 Master-Studierende und Doktorierende anbieten. Diese werden sich mit Architektur, Infrastruktur und Stadtentwicklung, dem Bereich Produkte, Räume und Stadtkulturen sowie Identität, Kommunikation und Medien beschäftigen.

ZHdK-Rektor Thomas D. Meier spricht von einem «wegweisenden Projekt». Es fokussiere darauf, «die kreative Exzellenz Europas mit der Dynamik und dem Potenzial Chinas zu verbinden». Die ZHdK wolle eine starke und nachhaltige Partnerschaft aufbauen und den Austausch zwischen China und der Schweiz befördern.

Die ZHdK gehört mit rund 2500 Studierenden und 650 Dozierenden zu den grössten Kunsthochschulen Europas. Die HIT ist eine der wichtigsten Hochschulen Chinas und das IAAC ist eine der weltweit führenden Architekturhochschulen.

SDA/anb

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