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«Wir verdanken die Rote Fabrik dem Freisinn»

Die aus der 80er-Jugendbewegung entstandene Rote Fabrik wird 40 Jahre alt. Das Zürcher Kulturzentrum führt aus diesem Grund Führungen durch, diesen Sonntag mit Hans X. Hagen. Im Interview erzählt der 64-Jährige von alten und neuen Zeiten.

Hans X. Hagen: «Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, was noch 1979 für eine Einöde in Zürich herrschte.»
Hans X. Hagen: «Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, was noch 1979 für eine Einöde in Zürich herrschte.»
Matthias Scharrer

Sie sind seit dem Gründungsjahr 1980 in der Roten Fabrik aktiv. Wenn Sie zurückdenken an die Anfangszeit: Was hat sich vor allem verändert?

Hans X. Hagen: Extrem viel. Es ist nicht mehr die gleiche Zeit. Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, was noch 1979 für eine Einöde in Zürich herrschte. Dadurch hat sich auch der Druck auf das Areal der Roten Fabrik ergeben, das ja seit einer Volksabstimmung von 1977 für kultur- und quartierbezogene Aktivitäten vorgesehen war. Heute ist es fast des Guten zu viel, was in der Stadt läuft. Jetzt herrscht fast an sieben Tagen pro Woche 24-Stunden-Betrieb.

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