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«Wenn die Schweiz diesen Vertrag unterschreibt, löst sie sich auf»

Roger Köppel, mit dem Autofahren begann er erst mit 44: «Deshalb ist meine CO2-Bilanz vermutlich besser als die der meisten Grünen im Bundeshaus.» Foto: Marc Dahinden

Die SVP tut sich schwer bei Zürcher Ständeratswahlen: Christoph Blocher und Ueli Maurer scheiterten als Kandidaten. Was haben Sie, was Ihre Vorgänger nicht hatten?

Um im Ständerat etwas bewirken zu können, müssten Sie zuerst einmal gewählt werden. Glauben die, dass die SVP-Kampagne, die politisch Andersdenkende als Ungeziefer darstellt, ihnen hilft, jenseits der SVP-Basis Stimmen zu holen?

Reden wir zunächst einmal über Klimapolitik. Was ist dabei aus Ihrer Sicht vordringlich?

Soll die Schweiz keinen Beitrag zur Klimapolitik leisten, nur, weil sie klein ist?

Was halten Sie von den Vorschlägen der Ständeratskommission für eine CO2-Abgabe und eine Flugticketabgabe?

Was machen Sie persönlich in ihrem Alltagsleben, damit die Klimaproblematik sich nicht noch mehr verschärft?

Wie stehen Sie zur Trinkwasserinitiative, die Direktzahlungen nur noch für Bauern vorsieht, die auf Pestizide und regelmässigen Antibiotika-Einsatz verzichten?

Zur Europapolitik: Sie lehnen den Rahmenvertrag mit der EU ab. Was ist der Hauptgrund?

Gesetzesänderungen müsste aber immer noch das Schweizer Parlament beschliessen.

Vertreter der Schweizer Wirtschaft sagen, die Schweiz sei auf den Rahmenvertrag angewiesen.

In der Altersvorsorge drohen mittelfristig Fehlbeträge in zweistelliger Milliardenhöhe. Was ist zu tun?

Asylsuchende sind in der Schweiz eine kleine Minderheit. Das Problem bei der Altersvorsorge ist doch, dass die Bevölkerung insgesamt immer älter wird.