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Wegen Facebook und Whatsapp Zürcher Datenschutzlexion angepasst

Darf ich bei der Theateraufführung meines Kindes fotografieren? Darf die Lehrperson im Lehrerzimmer Gesundheitsprobleme der Schüler diskutieren? Oder: Darf ich als Lehrperson mit meiner Klasse über Whatsapp kommunizieren? Solche und andere Fragen beantwortet der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich im Datenschutzlexikon. Nun wurde dieses überarbeitet.

Das Datenschutzlexikon richtet sich an Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulbehörden, Fachpersonen und Eltern. Es beantwortet Fragen zur Datenbearbeitung im Volksschulbereich. Mit der Digitalisierung stellen sich in diesem Bereich aber immer neue datenschutzrechtliche Herausforderungen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Deshalb hat der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich den Leitfaden vollständig überarbeitet und mit den neusten Erfahrungen aus der Beratungspraxis ergänzt. Denn Anfragen aus dem Schulbereich gehören zu den häufigsten Beratungsaufgaben des Datenschützers.

Die Anforderungen an Lehrpersonen, Schulleitungen und andere Fachleute der Volksschulen seien in diesem Bereich sehr vielfältig, schreibt der Datenschutzbeauftragte. Viele Informationen seien besonders sensibel, da sie minderjährige Kinder beträfen.

Missbrauchsrisiko bei Fotos

So machen Fotos von Kindern eine Schulwebseite zwar interessant, mit jeder Veröffentlichung steigen aber die Risiken für deren Missbrauch. Auch der Einsatz von so genannten Messengern müsse gut abgeklärt werden, warnt der Datenschutzbeauftragte. Ein Dienst möge weit verbreitet, für die Schule aber ungeeignet sein.

Das Datenschutzlexikon zeigt deshalb für zahlreiche Bereiche aus dem Schulalltag datenschutzkonforme Lösungen auf. Im alphabetischen Schlagwortverzeichnis werden Angaben gemacht etwa zur Aktenaufbewahrung oder zum Berufsgeheimnis, zu Elternabenden und Facebook bis zum Telefonalarm und der Videoüberwachung.

Die Antworten bauen auf der Beratungserfahrung des Datenschutzbeauftragten auf, sind verständlich formuliert und beinhalten Links zu den Merkblättern und Youtube-Videos des Datenschützers. Die neuste Version des Lexikons ist unter www.datenschutz.chverfügbar und in der Datenschutz.ch-App integriert.

(SDA)

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