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«Wäre merkwürdig, wenn wir einen Bogen darum machen würden»

Facebook, Twitter und Youtube nutzen auch die Schwestern des Klosters Wurmsbach. Seit dem Wochenende ist ihr neuestes Video online.

Schwester Rebekka (rechts) hat im Klostergarten in Wurmsbach Schwester Andrea und weitere Ordensgenossinnen vor der Kamera erzählen lassen, warum sie im Kloster sind.
Schwester Rebekka (rechts) hat im Klostergarten in Wurmsbach Schwester Andrea und weitere Ordensgenossinnen vor der Kamera erzählen lassen, warum sie im Kloster sind.
Sabine Rock

Klöster bringt man mit Einkehr, Geschlossenheit und Stille in Verbindung. Soziale Medien stehen für Schnelligkeit und Öffentlichkeit. Im Video, welches Sie an Pfingsten aufgeschaltet haben, stehen Schwestern Ihrer Gemeinschaft vor der Kamera. Wie passen diese Gegensätze zusammen?

Schwester Rebekka: Ich sehe das nicht so schwarz-weiss. Dass wir im Kloster die Stille bewusster suchen und einsetzen, bedeutet nicht, dass wir uns von der Menschheit abwenden sollen. Auch wir sind mit dem Weltgeschehen verbunden. Schwester Andrea: Wir stehen im Dienst für Gott und auch den Menschen. Manche Klöster wenden sich stärker nach innen. Viele Klöster engagieren sich für die Mitmenschen, etwa in der Krankenpflege oder im Gespräch. Unser Engagement nach aussen ist das Internat. Die Schule hat man denn auch 1843 gegründet, um sich nützlich zu machen und damit die drohende Schliessung abzuwenden.

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