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VPOD fordert Lohnerhöhung für Zürcher Kantonsangestellte

Mehr Lohn, mehr Ferien: Das fordert der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) für die Angestellten des Kantons Zürich. Aus einer VPOD-Umfrage geht hervor, dass ein grosser Teil des kantonalen Personals noch nie eine Lohnerhöhung erhalten hat.

Drei Viertel der befragten Kantonsangestellten gaben an, man habe die ausbleibende Lohnerhöhung damit begründet, dass «es dafür kein Geld gebe».
Drei Viertel der befragten Kantonsangestellten gaben an, man habe die ausbleibende Lohnerhöhung damit begründet, dass «es dafür kein Geld gebe».
Keystone

Ein Viertel der Befragten erhielt einmal seit ihrer Anstellung eine Lohnerhöhung. Seit 2010 der automatische Stufenanstieg abgeschafft wurde, haben sogar 40 Prozent der Befragten keine Lohnerhöhung bekommen. An der Lohnumfrage des VPOD haben 3200 kantonale Angestellte aus allen Altersgruppen und Bereichen teilgenommen.

Drei Viertel von ihnen gaben an, man habe die ausbleibende Lohnerhöhung damit begründet, dass «es dafür kein Geld gebe». Laut einer Mitteilung des Verbands vom Dienstag sind drei Viertel der Befragten unzufrieden mit der Lohnentwicklung. In den Jahren 2010 bis 2016 habe der Kanton 436 Millionen Franken auf Kosten der Angestellten eingespart, rechnet der VPOD vor.

Für das kantonale Personal ist laut Umfrage Folgendes wichtig - in dieser Reihenfolge: «fairer Lohn», Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Sozialversicherung und mehr Ferien. Der VPOD fordert für 2018 eine generelle Lohnerhöhung von 2 Prozent für tiefere und 1 Prozent für höhere Einkommen, den vollen Teuerungsausgleich sowie mindestens fünf Wochen Ferien.

(SDA)

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