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Vier FCZ-Hooligans identifiziert

Dank Internet-Pranger sind der Polizei vier FCZ-Hooligans ins Netz gegangen. Nach den Ausschreitungen vor dem Zürcher Fussballderby sucht die Polizei noch sechs Verdächtige.

Die Polizei stellte Fotos von gesuchten Hooligans ins Internet. Mit Erfolg: 4 konnten identifiziert werden.
Die Polizei stellte Fotos von gesuchten Hooligans ins Internet. Mit Erfolg: 4 konnten identifiziert werden.
Symbolbild, Keystone

20 von 26 Zürcher Fussballfans, die wegen der Ausschreitungen beim Derby vom 21. Februar gesucht wurden, sind identifiziert. Vier davon konnten dank Internet-Pranger ausfindig gemacht werden.

Am Samstag, 21. Februar, zündeten FCZ-Anhänger vor dem Zürcher Fussballderby Knallpetarden und Fackeln. Die Polizei stoppte den Marsch und kesselte die Fussballfans ein. Alle Beteiligten wurden kontrolliert.

Die Polizistinnen und Polizisten wurden während der Kontrolle immer wieder von aussen von weiteren FCZ-Fans bedrängt sowie mit Steinen, Feuerwerk und anderen Gegenständen beworfen. Aufgrund von umfassenden Abklärungen eröffnete die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl Strafverfahren gegen insgesamt 26 Tatverdächtige.

16 davon konnten aufgrund von polizeilichen Ermittlungen identifiziert werden. Von vier weiteren Personen wurde das Bild - zuerst verpixelt - auf der Fahndungs-Website aufgeschaltet. Ein Gesuchter meldete sich selber, drei wurden aufgrund von Hinweisen identifiziert.

Sechs Hooligans werden noch gesucht

Bei den insgesamt 20 ausfindig gemachten Verdächtigen handelt es sich um 19 Schweizer und einen Kroaten im Alter von 17 bis 44 Jahren. Acht Personen wohnen in der Stadt Zürich, acht im Kanton Zürich und vier in den Kantonen Schwyz und Aargau.

Ihnen werden Delikte wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch, Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Missachten des Rayonverbots vorgeworfen. Die Fahndung nach den sechs bisher nicht identifizierten Personen läuft weiter.

SDA/far

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