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Horngegner zieht Anzeigen zurück

Überraschende Wende im Schiffshorn-Streit: Sechs Anzeigen wurden von einem Stäfner gegen ZSG-Kapitäne wegen missbräuchlichen Hornens erstattet. Nun dürfte der Spuk ums Hornen ein Ende haben.

Ein Anwohner hatte ZSG-Kapitäne des missbräuchlichen Hornens in Stäfa bezichtigt – nun zieht er seine Anzeigen zurück.
Ein Anwohner hatte ZSG-Kapitäne des missbräuchlichen Hornens in Stäfa bezichtigt – nun zieht er seine Anzeigen zurück.
Michael Trost

Nun ist es offiziell: Das Statthalteramt Meilen bestätigt, dass die Anzeigen des Stäfner Anwohners gegen zwei ZSG-Kapi­täne zurückgezogen wurden.

Der Horngegner selbst war bislang für die ZSZ nicht erreichbar. Was seine Gründe für den Rückzug sind, lässt sich deswegen noch nicht sagen. Zuvor hatte der Mann von gezielten Provokationen gesprochen. Zwei Kapitäne führten einen Privatkrieg gegen ihn, sagte er dem «Tages-Anzeiger». Doch der ZSZ gegenüber hatte er sich später versöhnlich gezeigt. «Ich will keine Strafen erwirken und würde die Anzeigen zurückziehen, wenn das missbräuchliche Hornen aufhört», hatte er in Aussicht gestellt. Sechsmal wollte er missbräuchliches Hornen durch ZSG-Schiffe vor seinem Haus in Stäfa festgestellt haben. Zudem hatte der Horngegner bereits letztes Jahr eine Anzeige eingereicht, die aber nach Einvernahme des Kapitäns eingestellt wurde. Weil das Hornen zu Recht erfolgt war.

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