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VCS bekämpft A3-Autobahnzubringer

Der VCS bekämpft die Pläne für eine neue Zubringerstrasse zum A3-Autobahnanschluss Schindellegi vor Bundesgericht. Er verlangt einen Umweltverträglichkeitsbericht, bevor die Strasse im Detail geplant wird.

Der Halbanschluss der Autobahn A3 Schindellegi im Kanton Schwyz soll ausgebaut werden. Dagegen wehrt sich das VCS.
Der Halbanschluss der Autobahn A3 Schindellegi im Kanton Schwyz soll ausgebaut werden. Dagegen wehrt sich das VCS.

Der Halbanschluss Schindellegi an die Autobahn A3 soll zu einem Vollanschluss ausgebaut und dazu der 1,3 Kilometer lange Zubringer Halten erstellt werden. Er sei gegen eine oberirdische Linienführung des Zubringers, teilte der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) am Mittwoch mit. Eine oberirdische Strasse würde eine nicht überbaute Kulturlandschaft durchtrennen.

In der Gemeinde Freienbach verlangt auch eine Initiative eine Tunnellösung. Dieses Volksbegehren ist zur Zeit sistiert.

Vor dem Schwyzer Verwaltungsgericht sind die Gegner des Zubringerprojektes im Januar 2020 abgeblitzt. Nun gelangt der VCS ans Bundesgericht. Die Organisation verlangt namentlich die Einholung eines Umweltverträglichkeitsberichts.

Umweltverträglichkeit prüfen

In der Darstellung des VCS verletzt das Vorgehen des Kantons Schwyz Bundesrecht. Dieses sehe vor, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung frühzeitig und umfassend durchgeführt werden müsse. Der Kanton Schwyz habe aber eine Regelung eingeführt, gemäss der eine solche Prüfung erst beim konkreten Projekt durchzuführen sei. Umweltrelevante Themen erst dann zu prüfen, wenn die Linienführung bestimmt sei, mache keinen Sinn, so der VCS.

Mögliche Linienführung. Karte: Kanton SZ
Mögliche Linienführung. Karte: Kanton SZ

Der Bund will den Autobahnanschluss Schindellegi nur dann ausbauen, wenn der Kanton Schwyz einen leistungsfähigen Zubringer realisiert. Für das Zubringer-Projekt Halten soll unter anderem ein Damm aufgeschüttet werden. Die Kosten inklusive flankierender Massnahmen wie Temporeduktionen auf Nebenstrassen werden auf 44 Millionen Franken geschätzt.

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