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Über 11'000 Unterschriften für Zürcher Musikschulgesetz eingereicht

Der Kanton Zürich soll ein Musikschulgesetz erhalten. Dieser Meinung sind 11'140 Zürcherinnen und Zürcher, welche die Volksinitiative «Musikschulgesetz JA» unterschrieben haben.

Die Initiative soll sicherstellen, dass alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zugang zu Musikunterricht und damit Chancengleichheit haben.
Die Initiative soll sicherstellen, dass alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zugang zu Musikunterricht und damit Chancengleichheit haben.
Keystone

Das Komitee reichte die Unterschriftenbögen am Freitag bei der Direktion der Justiz und des Innern ein.

Mit 11'140 Unterschriften habe man das Sammelziel deutlich übertroffen, schreiben die Initianten auf ihrer Website. Geplant seien eigentlich nur 10'000 Unterschriften gewesen. Für das Zustandekommen sind 6000 gültige Unterschriften nötig.

Die Initiative soll sicherstellen, dass alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zugang zu Musikunterricht und damit Chancengleichheit haben. Die musikalische Bildung sei heute gesetzlich nur unzureichend oder gar nicht geregelt, was die Arbeit der Musikschulen erschwere, so die Argumentation der Initianten.

Breit abgestütztes Komitee

Das Komitee «Musikschule JA» ist breit abgestützt. Ihm gehören unter anderem Susanne Gilg (Präsidentin Verband Zürcher Musikschulen VZM), SP-Nationalrat Thomas Hardegger, BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti, SVP-Nationalrat Claudio Zanetti, Markus Notter (Verwaltungsratspräsident Opernhaus Zürich) und Martin Vollenwyder (Präsident Tonhalle Gesellschaft) an.

Dies ist nicht der erste Anlauf für ein Musikschulgesetz. Erst im März 2016 hatte der Kantonsrat die Schaffung eines entsprechenden Gesetzes abgelehnt.

(SDA)

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