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Tonhalle-Musiker verzichten wegen Zika-Virus auf Tournee

Einige Musiker des Tonhalle-Orchesters Zürich verzichten auf die anstehende Tournee in Südamerika. Sie haben sich wegen des Zika-Virus zu diesem Schritt entschieden.

Einige Musiker des Tonhalle-Orchesters fahren nicht nach Südamerika – aus Angst vor dem Zika-Virus.
Einige Musiker des Tonhalle-Orchesters fahren nicht nach Südamerika – aus Angst vor dem Zika-Virus.
Keystone

Vor allem schwangeren Frauen habe man von der Reise abgeraten, sagte Tonhalle-Orchester-Pressesprecher Christian Schwarz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigt damit einen Bericht des SRF Regionaljournals Zürich-Schaffhausen vom Mittwoch.

Eine Absage der Tournee, die das Orchester nach 28 Jahren zum ersten Mal wieder nach Lateinamerika führt, stand aber nicht zur Diskussion. «Es ist normal, dass nicht alle Musiker auf einer Tournee dabei sind», sagte Schwarz. Insgesamt reisen 99 Musiker nach Südamerika. Wie viele zu Hause bleiben, kann Schwarz nicht sagen.

Im Vorfeld lud man eine Spezialistin der Universität Zürich ein, die die Musiker über das Zika-Virus informierte. Ausserdem werde man sich an die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO halten. «Wenn man weiss, wie man sich verhalten soll und kann, dann nimmt das die Angst», sagte Schwarz.

Das erste Konzert der Südamerika-Tournee spielt das Tonhalle-Orchester am 10. Oktober in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Danach folgen Auftritte in Montevideo in Uruguay sowie den brasilianischen Städten Rio de Janeiro und Sao Paulo.

SDA/mst

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