Zum Hauptinhalt springen

Tanzende Heuhaufen sorgen für rote Köpfe

Die Einweihung des Gotthard-Basistunnels war ein grosses Spektakel. Doch nun sorgt eine schauspielerische Darbietung für erregte Gemüter und Gelächter.

Ein Steinbock umgeben von vermeintlich tanzenden Derwischen.
Ein Steinbock umgeben von vermeintlich tanzenden Derwischen.
Keystone

Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels war eine rauschendes Fest. Doch eine künstlerische Darbietung sorgt für rote Köpfe: die «tanzenden Derwische». Während der Einweihung wirbelten nämlich Menschen in Baströcken vor der illustren Schar geladener Gäste.

«Skandal!», dachten sich da einige konservative Politiker. So schrieb Hans Egli, EDU-Kantonsrat aus Steinmaur, in einem Leserbrief im «Landboten» geharnischt: «Was nun aber bei den Eröffnungsfeierlichkeiten des Gotthard-Basistunnels alles aufgeführt wurde, geht für mich weit über das Tolerierbare hinaus. Der Tanz der Derwische offenbart einen Staat, der sich bewusst immer mehr von Gottes Segen entfernt. […] Derwische sind islamische Mystiker, welche durch ihren Tanz in Verbindung mit Allah treten, um seine Kräfte zu entfesseln.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.