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Statt den Ehemann zu töten, ging der Unbekannte zur Polizei

Eine Frau begegnet auf einem Parkplatz einem ihr unbekannten Asylsuchenden. Sie bietet ihm 1000 Franken, wenn er ihren Mann umbringt. Dafür muss sie nun ins Gefängnis.

Das Zürcher Obergericht bestätigte im Fall einer versuchten vorsätzlichen Tötung die Strafe des Dielsdorfer Bezirksgerichts.
Das Zürcher Obergericht bestätigte im Fall einer versuchten vorsätzlichen Tötung die Strafe des Dielsdorfer Bezirksgerichts.
Doris Fanconi

Es ist zwei Tage nach Heiligabend und bereits dunkel, als die Beschuldigte und ein Asylsuchender auf einem Parkplatz im Bezirk Dielsdorf aufeinandertreffen. Es kommt zum Gespräch.

Dabei bietet die 52-Jährige dem Eritreer 1000 Franken, wenn er ihren Ehemann schwer verletzt oder tötet.«Einen solchen Fall haben wir nicht jeden Tag,» fand selbst der erfahrene Richter am Zürcher Obergericht, wo der Fall gestern verhandelt wurde.

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