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Stachen die getöteten Männer selbst auch zu?

Beim Tötungsdelikt von Hemmental (SH) ist ein überraschendes neues Tatszenario aufgetaucht: Die Polizei schliesst nicht aus, dass die beiden Opfer selbst auch Täter waren.

Spurensicherung nach dem Tötungsdelikt: Polizeikräfte bei ihrer Arbeit in Hemmental.
Spurensicherung nach dem Tötungsdelikt: Polizeikräfte bei ihrer Arbeit in Hemmental.
Keystone

Wende beim Tötungsdelikt in Hemmental SH: Nach neuen Erkenntnissen schliesst die Polizei eine Täterschaft der beiden am 13. Dezember getöteten Männer nicht aus. Das heisst, möglicherweise haben die beiden selbst zugestochen. Nach der Tat waren die Ehefrauen verhaftet worden. Am Donnerstag wurde für beide Untersuchungshaft angeordnet.

Aufgrund der ersten Einvernahmen mit den Beteiligten und weiteren Auskunftspersonen, den Obduktionsergebnissen und den bisherigen Ermittlungen, schliesst die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen eine Täterschaft der beiden verstorbenen Ehemänner nicht aus, wie die Schaffhauser Polizei am Freitag mitteilte.

Weitere Ermittlungen noch im Gang

Der genaue Ablauf der Taten sowie die Art und Weise der Tatbeteiligung der inhaftierten Frauen einerseits und der getöteten Männer andererseits sind Gegenstand weiterer umfangreicher Ermittlungen, wie es in der Mitteilung heisst.

Am späten Sonntagabend war die Polizei zur Wohnung eines Schweizer Paars in Schaffhausen-Hemmental ausgerückt. Ein Nachbar hatte lauten Streit und Hilferufe vernommen und die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den 56-jährigen Mieter und dessen 26-jährigen Schwiegersohn erstochen vor. Die beiden Ehefrauen wurden unter Tatverdacht festgenommen, mögliche Tatwaffen sichergestellt.

(SDA)

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