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«Sandro wollte in der Moschee schlafen»

Die jugendlichen ­Jihadisten aus der Stadt ­waren in der Moschee An’Nur in Hegi bekannt. Der Vereinspräsident Atef Sahnoun hat nach den Radikalisierungen reagiert, hält seinen Einfluss aber für begrenzt.

Atef Sahnoun ist Präsident des Moscheevereins An’Nur. Er kennt die vier jungen Winterthurer Jihadisten – und weitere Ausgereiste.
Atef Sahnoun ist Präsident des Moscheevereins An’Nur. Er kennt die vier jungen Winterthurer Jihadisten – und weitere Ausgereiste.
David Baer

Herr Sahnoun, Sie kannten alle vier Jugendlichen aus Winterthur, die in den Jihad ge­zogen sind. Teils waren es Besucher Ihrer Moschee in Hegi. Wie ­intensiv war Ihr Kontakt?

Nicht sehr intensiv. Grundsätzlich ist es bei den Jugendlichen bei uns so, dass sie unter der Woche kaum in die Moschee kommen, weil sie dann mit Schule und Lernen beschäftigt sind. Sie kommen vor allem zum Freitagsgebet und sonst vielleicht am Samstag, bevor sie in den Ausgang gehen. Die Moschee ist eine Art Treffpunkt für sie geworden. Ich weiss aber nicht, auf welchem Weg diese vier Jugendlichen radikalisiert wurden. Bei unseren Freitagsgebeten jedenfalls nicht.

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