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Stadtrat will seine Hausbesetzer-Politik nicht ändern

Der Zürcher Stadtrat Daniel Leupi, der seit vergangener Woche zuständig ist für das Koch-Areal, hat am Dienstag über die aktuelle Lage informiert. Die Lärmsituation auf dem Gelände habe sich stabilisiert. Es werde kein Party-Verbot geben.

Der Zürcher Stadtrat – hier Finanzvorsteher Daniel Leupi (SP) – will seine bisherige Hausbesetzer-Politik fortsetzen.
Der Zürcher Stadtrat – hier Finanzvorsteher Daniel Leupi (SP) – will seine bisherige Hausbesetzer-Politik fortsetzen.
Keystone

Der Zürcher Finanzvorsteher Daniel Leupi (SP) setzt sich dafür ein, dass mit Besetzungen weiterhin pragmatisch umgegangen wird. Damit bleibt der Stadtrat bei seiner bisherigen Hausbesetzungs-Politik, die auf Räumungen auf Vorrat verzichtet.

Seit die Regeln zur Einhaltung der Lärmvorschriften auf dem besetzten Koch-Areal am 6. Oktober vermittelt wurden, habe sich die Lärmsituation deutlich verbessert, teilte der Stadtrat mit.

Praktisch keine Lärmklagen mehr

Die Lautstärke bei Veranstaltungen auf dem Areal sei deutlich reduziert worden und es habe im Laufe des Oktobers praktisch keine Lärmklagen mehr gegeben. «Die Besetzerinnen und Besetzer halten sich an die Lärmvorschriften», sagte Leupi.

Neu habe die Stadt zudem eine direkte Kontaktmöglichkeit zu den Veranstaltenden. Zwar sei im Stadtrat ein Party-Verbot zur Diskussion gestanden, aber unter den gegebenen Umständen sei es nicht nötig.

Der Stadtzürcher Sicherheitsvorsteher Richard Wolff (AL) hatte vergangene Woche das Dossier Koch-Areal abgegeben und war in den Ausstand getreten. Nach zunehmender Kritik an seinem Umgang mit dem Hausbesetzer-Dossier, machte er familiäre Gründe für den Ausstand geltend: Seine volljährigen Söhne verkehren auf dem Koch-Areal.

SDA/mst

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